VP-Praniess-Kastner: Sozialpolitik in Wien alles andere als sozial

Wien (VP-Klub) - "Die Wiener Sozialpolitik bewegt sich, ähnlich
wie die derzeit herrschenden Temperaturen, um den Nullpunkt", so der Kommentar von LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglied des Ausschusses für Gesundheit und Soziales, zu den lächerlich niedrigen sozialen Unterstützungen in Wien.

Die unzulängliche Sozialpolitik spiegelt sich für Praniess-Kastner vor allem auch in der Höhe des Heizkostenzuschusses, der mit 75 Euro der geringste in Österreich ist, wider. Andere Bundesländer wie Oberösterreich oder Vorarlberg zahlen doppelt so hohe Unterstützungen aus. "Wien rühmt sich einer Sozialpolitik, die jedoch diese Betitelung nicht verdient. Der geringste Heizkostenzuschuss Österreichs wie auch die niedrigste Sozialhilfe sind alles andere als sozial."

Auch der Behördenweg von der Auszahlung bis zum Erhalt des Heizkostenzuschusses gestaltet sich in Wien oft als Kanossagang. "Die Antragsstellerinnen und Antragssteller müssen um den Zuschuss betteln. Leider auch kein Einzelfall sind Auszahlungen, die erst Monate nach der Antragsstellung getätigt werden", so Praniess-Kastner und erinnert weiters daran, dass für die Heizkostenzuschüsse und die Sozialhilfe die Länder verantwortlich sind. "Den an der Armutsgrenze lebenden Wienerinnen und Wienern müssen angemessene soziale Unterstützungen zu Teil werden - andere Bundesländer zeigen, dass soziale Politik mehr kann, als dies in Wien der Fall ist. Die SP-Alleinregierung darf sich nicht ihrer Verantwortung entziehen und wie immer, wenn sie nicht weiter weiß, die Ursache des eigenen Versagens beim Bund suchen", schließt Praniess-Kastner.

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