BZÖ-Wattaul begrüßt geplanten Börsegang der Post AG

Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit sichern Zukunft der Post

St. Pölten (OTS) - "Die Regierungsparteien haben sich seit Regierungsantritt auf die Börsetauglichkeit der Post AG geeinigt und die entsprechenden Schritte eingeleitet. Nur eine rasche Privatisierung kann die Post europafit machen", kommentierte heute der Nationalratsabgeordnete und BZÖ-Sprecher von Niederösterreich Anton Wattaul die jüngsten Streikdrohungen der Postgewerkschaft.

Die Post AG sei für den bevorstehenden Börsegang optimal vorbereitet und die Panikmache des Postgewerkschaftschefs Gerhard Fritz sei völlig fehl am Platz.
"Im Gegensatz zu den entbehrlichen Äußerungen der SPÖ-Gewerkschaft sei die Privatisierung unbedingt notwendig, um die Post für die Zukunft wettbewerbsfähig zu halten. Nur marktorientierte und wirtschaftlich geführte Unternehmen, haben in unserer zunehmend globalisieren Welt eine langfristige Überlebenschance", erläuterte Wattaul.

Diese leichtsinnigen Streikdrohungen, die im Grunde genommen parteipolitisch motiviert seien, müsse man aufs Schärfste zurückzuweisen. Die Ende letzen Jahres beschlossene Novelle des Postgesetzes sichere die rund 25.000 Arbeitsplätze bei der Post AG und den Wirtschaftsstandort Österreich. Damit würden Wettbewerbsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und klare Erkennbarkeit der Leistungen der Post als unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche wirtschaftliche Tätigkeit am europäischen Markt unterstützt, so der BZÖ-Sprecher von Niederösterreich.

Die Argumente der Gewerkschaft lässt der Abgeordnete nicht gelten:
Durch die neu geschaffene Einspruchsmöglichkeit des Ministers hinsichtlich geplanter Schließungen einzelner Postfilialen sei die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auch in kleinen Gemeinden gewährleistet. Eine Filiale dürfe nur dann geschlossen werden, wenn eine kostendeckende Führung des Postamtes auf Grund mangelnder Kundennachfrage dauerhaft ausgeschlossen sei und es Ersatzlösungen für die Versorgung gebe. Es werde demnach keine Region in Österreich unversorgt bleiben, erklärte Wattaul und forderte die Gewerkschaft auf, im Sinne ihrer Mitarbeiter konstruktiv mit zu arbeiten anstatt Panik zu verbreiten.

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