Gorbach zu Post: Volksaktie sichert Jobs und Unternehmenszukunft

Börsegang bringt Qualitätssteigerung und Versorgungssicherheit

Wien, 2006-01-11 (OTS) - "Die Entscheidung, die Post an die Böse
zu bringen, ist wichtig und kommt zum richtigen Zeitpunkt. Denn das Kapitalmarktumfeld ist momentan äußerst positiv, mit dem Gang an die Börse steigt generell die Qualität, letztendlich wird die Versorgung gesichert und das Unternehmen gewinnt an Stabilität. Außerdem bleiben mit einer österreichischen Volksaktie und einer breiten Mitarbeiterbeteiligung die Unternehmensentscheidungen in Österreich. Alle bisherigen Privatisierungen waren erfolgreich, haben sie doch bewiesen, dass die Wert der Unternehmen danach steigen. Somit profitieren alle vom Gang an die Börse", stellte Infrastrukturminister Hubert Gorbach fest.

Der Börsegang kombiniere Effizienz und Sicherheit und sei eine Wachstumsstrategie, mit der Arbeitsplätze und Filialstandorte langfristig und dauerhaft abgesichert wären, so Minister Gorbach weiter. "Die Österreicher werden direkte Eigentümer ihrer Post und sind über die Dividende an den Unternehmensgewinnen beteiligt. Für Investoren ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, ist doch bis zur Liberalisierung des Postmarktes - frühestens 2009 - noch ausreichend Zeit und so die Rahmenbedingung gesichert. Und man darf auch nicht das Potential der Post nach der EU-Erweiterung Richtung Osten vergessen", erklärte Gorbach.

Vor diesem Hintergrund sollte man auch etwaige Streikdrohungen sehen, meinte der Vizekanzler und verwies auf die großen Zukunftschancen nach einem Börsegang und auf die mit einem stabilen, wettbewerbsfähigen Unternehmen gesicherten Arbeitsplätze. "Ich bin guter Dinge, dass auch die Gewerkschaft davor nicht ihre Augen verschließen will und von unternehmensfeindlichen und parteipolitisch motivierten Handlungen absehen wird. Stattdessen sollte sie mit uns gemeinsam an einer erfolgreichen Zukunft für die Post arbeiten", schloss Gorbach.

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