Fachverband UBIT: Gewerbliche Buchhalter erhalten in Kürze Zugang zu FinanzOnline

Bock: "Zugang eröffnet verbesserte Servicemöglichkeiten von Gewerblichen Buchhaltern für ihre Kunden und ist ein Beitrag zur Förderung von E-Government"

Wien (PWK011) - Im Bundesrechenzentrum wurde am 10. Jänner ein Vertrag zwischen dem Bundesministerium für Finanzen und dem Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich als Interessenvertretung der Gewerblichen Buchhalter unterzeichnet, der den elektronischen Datenaustausch zwischen Finanzminsterium und FV UBIT für die Teilnahme der Gewerblichen Buchhaltern an FinanzOnline regelt. "Der Vertrag stellt die Basis für den Zugang der Gewerblichen Buchhalter zu FinanzOnline dar", zeigt sich UBIT-Fachverbandsobmann Friedrich Bock erfreut.

Auf dieser Basis werden Gewerbliche Buchhalter (GBH) in Kürze in der Lage sein, ihren Kunden aus der Wirtschaft verbesserte Serviceleistungen anbieten zu können: Sie können dann - die entsprechende Bevollmächtigung vorausgesetzt - für ihre Klienten online mit den Finanz- und Steuerbehörden kommunizieren und in den jeweiligen Steuerakt Einsicht nehmen. "Das stellt eine wesentliche Erleichterung und Vereinfachung für alle Seiten - sowohl für die Dienstleister wie auch für die von ihnen betreuten Unternehmen -dar", führt Bock aus. Darüber hinaus trage die Möglichkeit der Kommunikation zwischen Dienstleistern und Finanzverwaltung auf elektronischem Weg zur Beschleunigung und Verbesserung von Verwaltungabläufen und last but not least zur Entbürokratisierung bei.

Die gesetzliche Grundlage für den Zugang zu FinanzOnline auch für GBH war nach langem Drängen der Interessenvertretung in der Gewerberechtsnovelle 2005 geschaffen worden. Für den Start der Nutzung des Systems durch die Gewerblichen Buchhalter ist jetzt nur noch eine Anpassung der FinanzOnline-Verordnung notwendig, die aber, so Bock, in Kürze erfolgen soll.

Noch gänzlich offen ist im Gegensatz dazu die - durch einen Entschließungsantrag des Nationalrates geforderte - Vereinheitlichung der verschiedenen selbständigen Buchhaltungsberufe, wo es bei Verhandlungen des Fachverbandes UBIT mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder bis dato noch zu keiner Einigung gekommen ist. (JR)

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