Martinz: Existenzbedrohung für KMU

Herabsetzen des Alters von 18 auf 16 Jahren bei Nächtigungs- und Ortstaxe ist sofort aufzuheben. Erst nach Begutachtungsphase ins Gesetz eingeflossen.

Klagenfurt (OTS) - "Es ist eine glatte Ohrfeige, was sich BZÖ und SPÖ mit den Abgabenerhöhungen für die Wirtschaft geleistet haben. Kärntens Betriebe haben einen enormen Wettbewerbsnachteil", sagt heute LR Josef Martinz. Er fordere die Koalition, die vorgibt, für die Wirtschaft zu arbeiten, auf, den Beschluss der Belastungen rückgängig zu machen.
"Jetzt da die Erhöhungen vollzogen werden, wird für die Unternehmer erst deutlich, dass sie Zigtausende Euro nur für die Erhöhung alleine erwirtschaften müssen", erläutert Martinz. Alleine das Herabsetzen des Alters von 18 auf 16 Jahre für die Orts- und Nächtigungstaxe sei für die Beherberger ein Schlag ins Gesicht. Diese Maßnahme sei erst nach der Begutachtung in das Abgabenpaket gepackt worden.
Das Herabsetzen der Altersgrenze sei laut Martinz unverzüglich und sofort zurückzunehmen. "Wenn dieser Koalition die Klein-Unternehmer im Land noch einen Funken Wert sind, nehmen sie dieses Horror-Abgabenpaket zurück", fordert Martinz.
Der Tourismusreferent habe laut Martinz bis heute noch keine einzige richtige Maß-nahme für eine positive Entwicklung im Kärntner Tourismus getroffen. "Eine besondere Enttäuschung ist der neue Tourismusdirektor, der die Bestrafung der Touristiker in bravem Parteigehorsam hinnimmt", so Martinz Beide, Tourismusreferent und Tourismusdirektor, seien lediglich Schreibtischtäter. "Aber die Unternehmer belasten und die Euro-Millionen im Budget versickern lassen, das haben der Landeshauptmann mit seiner SPÖ im Rucksack locker fertig gebracht", sagt Martinz.
Zu den Abgabenerhöhungen: Alleine die Fremdenverkehrsabgabe sei um 50 % angehoben worden. Das bedeute für die Betriebe - auch der Fremdenverkehrsnahen -, dass sie in diesem Jahr alleine für diese Abgabe 5 Mio. Euro mehr zu berappen haben.
"Dabei hatten die Unternehmer noch nicht einmal Zeit, diese Erhöhung in ihre Preis-kalkulationen einzuberechnen, da die Koalition den Beschluss erst fasste, als die neuen Prospekte längst fertig waren", berichtet Martinz. Die Koalition sei den Unternehmern also doppelt in den Rücken gefallen.
Bei Nächtigungs- und Ortstaxe mache die Erhöhung alleine 4,9 Mio. Euro aus.
"Wo bleibt da die Unterstützung der heimischen Wirtschaft", fragt Martinz.

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
kommunikation@oevpkaernten.at
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 18
http://www.oevpkaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0001