Mölzer: Österreicher sind von EU-Spektakel unbeeindruckt.

Mit Schönwetterreden und Selbstbejubelungsfeiern wird Schüssel den EU-Frust der Bürger weiter steigern

Wien, 11-01-2006 (OTS) - "Jene 56 Prozent der Österreicher, die
dem EU-Vorsitz unseres Landes wenig Bedeutung beimessen, beweisen Realitätssinn", sagte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zur jüngsten OGM-Umfrage. Sie wüßten ganz genau, daß Österreich innerhalb der EU ein politisches Leichtgewicht sei. "Außerdem wurden sie vom heimischen und vom EU-Polit-Establishment schon zu oft belogen. Es wird über ihre Köpfe hinweg entschieden und dafür müssen sie immer mehr Geld an Brüssel abliefern", merkte Mölzer an. Auch die Eurobarometer-Umfragen zeigten, daß der EU-Überdruß der Österreicher ständig steige.

"Am EU-Frust der Österreicher wird der Herr Bundeskanzler als gegenwärtiger Frühstücksdirektor der Union nichts ändern können. Um das Vertrauen der zu Recht enttäuschten Bürger zurückzugewinnen, ist es zu wenig, europäischen Staats- und Regierungschefs die Hand zu schütteln und dabei in die Kameras zu lächeln", meinte der freiheitliche EU-Mandatar. "Die Bürger wollen nicht eine abgehobene Polit-Nomenklatura bejubeln, sondern sie erwarten sich die Lösung ihrer Probleme. Mit dem gegenwärtig in Österreich gastierenden EU-Wanderzirkus der Ratspräsidentschaft lassen sie sich sicher nicht hinters Licht führen." Was die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und die Ankurbelung der Wirtschaft betreffe, so habe man von Schüssel bisher außer Schönwetterreden, was doch alles gemacht werden müsse, nichts gehört, kritisierte Mölzer abschließend.
Schluß (bt)

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