FPÖ gegen Erhöhung der Höchstbemessung bei Krankenkassenbeiträgen

Weitere Belastungen für den Mittelstand nicht akzteptabel

Wien, 11-01-2006 (fpd) - Die von der SPÖ geforderte Erhöhung der Höchstbemessungsgrundlage in der Krankenversicherung wird von der FPÖ abgelehnt, erklärt der Wiener FPÖ-Gemeinderat Kurth-Bodo Blind. Der ohnehin schon am meisten unter der Steuerlast stöhnende Mittelstand darf nicht noch weiter belastet werden. Statt dessen sollen die Einsparungspotentiale bei der Verwaltungskosten genutzt werden, die durch die E-Card größer statt kleiner geworden sind.

Die Zwangsmitglieder noch mehr zu schröpfen, ist sicher der falsche Weg. Diese werden sich das auf Dauer nicht gefallen lassen und statt einer zwangsweisen Pflichtversicherung eine Versicherungspflicht mit freier Kassenwahl verlangen. Die FPÖ steht zum derzeitigen Modell der Pflichtversicherung, da diese einen Ausgleich zwischen Kinderlosen und Familien mit Kindern gewährleistet.

Auch wird damit vermieden, dass junge, gesunde Menschen ohne dem "Risikofaktor Kinder" sich eine günstigere Ersatzkasse aussuchen und der Allgemeinheit die kostspieligen Risikopatienten bleiben, wie das schlechte Beispiel aus Deutschland zeigt.

Die FPÖ warnt daher vor einem Überstrapazieren des Systems, wenn sogenannte Besserverdiener, die auf Grund der Progression ohnehin mehr Steuern zahlen, auch bei den Krankenkassenbeiträgen noch mehr zur Ader gelassen werden. Der soziale Ausgleich ist ohnehin gegeben, da Menschen mit geringem Einkommen und kleinen Krankenkassenbeiträgen die gleichen Leistungen erhalten wie Menschen mit höherem Einkommen und hohen Beiträgen, erklärt Blind.

Weitere Belastungen des Mittelstandes würden das System in naher Zukunft zum Absturz bringen. Die SPÖ soll ihre Anschlagspläne auf das Gesundheitssystem daher rasch wieder in der Schublade verschwinden lassen, schloss Blind.
(Schluss)am

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