Letzte Chance für 2. Call des iP ImpulsProgramm creativwirtschaft

Antragsfrist für Förderprogramm der Kreativwirtschaft geht noch bis 24. Jänner 2006

Wien (PWK010) - Nur noch kurze Zeit besteht die Möglichkeit, innovative Projekte für das Förderprogramm der Kreativwirtschaft einzumelden: Die Frist geht noch bis zum 24. Jänner 2006, 18.00 Uhr. Nach dem mit über 300 Anträgen sehr erfolgreichen ersten Call des bundesweiten iP ImpulsProgramm creativwirtschaft rechnet man für die 2. Runde des von der Wirtschaftskammer Österreich im Rahmen der arge creativwirtschaft initiierten Förderprogramms mit einem deutlichen Plus an Anmeldungen. Projekte können in den Bereichen Design, Multimedia und Musik eingereicht werden. Antragsberechtigt sind österreichische Klein- und Mittelunternehmen, Freiberufler sowie Unternehmensgründer, die sich mit einem erfolgversprechenden Kreativprojekt selbständig machen wollen. Rund 2,7 Mio Euro stehen zur Verfügung, die Förderhöhe ist bis zu 70 % der anrechenbaren Projektkosten möglich.

Für die Vorsitzende der arge creativwirtschaft und Sprecherin des Impulsprogramms, Carina Felzmann, setzt das Impulsprogramm an den richtigen Punkten an, weil die Unternehmen der Kreativwirtschaft einerseits sehr kleinstrukturiert sind und andererseits hohe Gründungsraten aufweisen. "An guten Ideen mangelt es nicht, das Problem ist oft die fehlende Anschubfinanzierung, die durch das Impulsprogramm ermöglicht werden soll, um kreative Projekte auch wirtschaftlich erfolgreich realisieren zu können", so Felzmann.

Bewertet werden die eingereichten Projekte durch eine internationale Expertenjury nach ihrer wirtschaftlichen Erfolgsaussicht, dem Innovationsgrad und Kreativgehalt. Außerdem werden firmenübergreifende Kooperationen in die Beurteilung mit einbezogen. Um den Aufwand für die Unternehmen gering zu halten, wird ein zweistufiges Auswahlverfahren durchgeführt. In der ersten Phase wird eine Projektbeschreibung eingereicht, die Antragsteller der vielversprechendsten Projekte werden in der zweiten Phase zu einer umfassenden Antragstellung inklusive Businessplan und Planrechnung eingeladen.

Der "Erste Österreichische Kreativwirtschaftsbericht" zeigte, dass rund 21.000 Unternehmen in der Kreativwirtschaft tätig sind mit insgesamt rund 130.000 Beschäftigten.
Die aktuellen Gründungszahlen lassen eine weitere Steigerung der Anzahl der Kreativwirtschaftsunternehmen erwarten, sodass hier auch neue Arbeitsplätze entstehen werden. "Ziel ist es, bis 2010 rund 12.000 neue Unternehmen und rund 45.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen", gibt sich Felzmann optimistisch. "Das Impulsprogramm ist daher ein wichtiges Signal an die Kreativbranchen, dass der Bereich von der Wirtschaftspolitik ernstgenommen wird."

Nähere Informationen, Online-Einreichunterlagen oder Termine sind auf der Homepage www.impulsprogramm.at zu finden.

Das iP ImpulsProgramm creativwirtschaft ist eine Initiative der Austria Wirtschaftsservice GmbH und der Wirtschaftskammer Österreich (als Träger der arge creativwirtschaft austria) und wird von der im Museumsquartier angesiedelten "ARGE iP ImpulsProgramm creativwirtschaft" abgewickelt. Das Programm wird aus Mitteln der der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung finanziert. (US)

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