Die Wahrheit zum Zukunftsfonds-Projekt "Therme Warmbad Villach NEU" und der Sportstättensanierung

Haider weist Vorwürfe zurück und zeigt mit Chronologie der Ereignisse sowie Veröffentlichung eines Manzenreiter-Briefes, wo die Umsetzer und wo die Verhinderer sitzen!

Klagenfurt (OTS) - Landeshauptmann Jörg Haider hat heute die Darstellung von Landesrat Reinhart Rohr zurückgewiesen, wonach die Vertreter der Freiheitlichen/ BZÖ im Aufsichtsrat der Kärntner Landesholding das Projekt "Erlebnistherme Warmbad Villach NEU" abgelehnt hätten. Vielmehr habe Schaunig in der 27. Aufsichtsratssitzung am 22. November 2005 gegen die Mittelreservierung für das Projekt "Erlebnistherme Warmbad Villach NEU" und gegen das Projekt "EM 2008" und damit auch gegen Mittel für den Ausbau von Kärntner Sportstätten gestimmt.

O-Ton Schaunig aus dem einstimmig angenommenen Sitzungsprotokoll:
"Schaunig-Kandut führt aus, dass aus ihrer Sicht das im Antrag aufscheinende Projekt (EM 2008) nicht erforderliche Nachhaltigkeit ausweist und folglich nicht als Projekt des Zukunftsfonds zu qualifizieren ist. Hinsichtlich Therme Warmbad Villach NEU ist keinesfalls von einer Dringlichkeit auszugehen, weshalb eine Mittelreservierung nicht erforderlich scheint."

Schließlich sei in der 28. Aufsichtsratssitzung vom 23. Dezember 2005 das Projekt "Erlebnistherme Warmbad Villach NEU" zurückgestellt worden, weil der Zukunftsfonds-Beirat festgestellt habe, dass das Projekt in der eingebrachten Form nicht gefördert werden kann.

Landeshauptmann Jörg Haider zitiert hierzu ein Schreiben von Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter vom 20.12.2005 und eingelangt am 23.12.2005, welches dies bestätigt.
Manzenreiter schreibt wörtlich:
"Am 15.12.2005 ist das von der Villacher Freibad GmbH - einer im Mehrheitseigentum der Stadt Villach stehenden Kapitalgesellschaft -eingereichte Projekt `Erlebnistherme Warmbad Villach NEU´ dem Beirat des Zukunftsfonds bei der Kärntner Landesholding vorgestellt worden. Im Rahmen der Beiratssitzung ist mitgeteilt worden, dass das Projekt in der angedachten Konzeption nicht durch eine direkte Beteiligung gefördert werden kann."

Haider führte dazu aus, dass dies deswegen der Fall gewesen sei, weil laut Landesholdinggesetz ein Zuschuss an die "Villacher Freibad Gmbh" nicht zulässig sei, sondern nur an das Land Kärnten möglich sei.
Dies führt auch Manzenreiter in seinem Schreiben so aus:
"Eine Möglichkeit, um das für Kärnten und insbesondere für die Stadt Villach wichtige Projekt trotzdem durch den Zukunftsfonds finanzieren zu können, wäre, dass als Antragsteller das Land Kärnten selbst auftritt..."

Folglich ersucht Manzenreiter am Ende des zitierten Schreibens den Landeshauptmann auch, "namens des Landes Kärnten einen Antrag für das Projekt "Erlebnistherme Warmbad Villach NEU" an den Zukunftsfonds zu richten."

Der Landeshauptmann erklärt in diesem Zusammenhang heute, dass er einen entsprechenden Antrag am 5. Jänner diesen Jahres gestellt habe, um Bürgermeister Manzenreiter und der Stadt Villach umgehend zu helfen und eine Projektfinanzierung zu ermöglichen. Weiters hat der Landeshauptmann den Vorstand der Landesholding und Geschäftsführer der Tourismusholding, Mag. Reinhard Zechner, beauftragt, einen Thermengipfel einzuberufen, um die Finanzierung bzw. Realisierung weiterer Kärntner Thermenprojekte wie zum Beispiel Bad Kleinkirchheim, Bad Bleiberg, St. Kanzian zu klären.

"Mit dieser dargelegten Chronologie der Ereignisse sowie der Veröffentlichung eines Briefes von Villachs Bürgermeister ist eindeutig klar gelegt, wo die Projektverhinderer und wo die Projektumsetzer sitzen", so der Landeshauptmann an die Adresse Schaunigs und der Kärntner SPÖ.

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