Eder zu Post-Börsegang: Zum jetzigen Zeitpunkt Finger weg von der Post!

Erst Auswirkungen der EU-Liberalisierung europaweit beobachten

Wien (OTS) - Vehement gegen einen Börsegang der Post sprach sich
am Dienstag SPÖ-Verkehrs- und Infrastruktursprecher Kurt Eder aus. "Offenbar hat es Gorbach sehr eilig, solange er in der Regierung ist, möglichst viel zu privatisieren und zu verkaufen. Man sollte aber mit dem Eigentum des Staates verantwortungsbewusst umgehen und es so lange in Ruhe lassen, bis die Auswirkungen der EU-Richtlinie zur Liberalisierung nach einem entsprechenden Beobachtungszeitraum klar sind. Jedes andere Vorgehen käme einer Verschleuderung des Volksvermögens gleich - und ist daher strikt abzulehnen", so Eder gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Eder wies abschließend darauf hin, dass eine Privatisierung der Post voraussichtlich zu weiteren Postämterschließungen und einer verstärkten Ausdünnung des Ländlichen Raums führen wird. **** (Schluss) up

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