Mainoni: Bahn frei für Postprivatisierung

Streikdrohung der Gewerkschaft unternehmensfeindliche Wahlkampfinszenierung der SPÖ

Wien (BMVIT/MS) - "Aus der österreichischen Post ein international wettbewerbsfähiges Unternehmen mit Zukunftschancen zu machen war das erklärte Ziel der Bundesregierung. Mit der vor kurzem im Nationalrat beschlossenen Novelle zum Postgesetz haben wir dazu den ersten Schritt gesetzt. Der Börsegang ist daher nur der logische und richtige zweite Schritt", so Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni.

Die Gesetzesnovelle habe die Infrastruktur der Post auf eine gesunde Basis gestellt und ermögliche es dem Verkehrsminister in Zukunft bei geplanten Postämterschließungen ein Veto einzulegen, konkretisiert Mainoni: "Immerhin hat die Österreichischen Post AG mit der bestehenden Infrastruktur einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Mitbewerbern. Bis mindestens 2009 werden sämtliche Standorte in Österreich erhalten bleiben und auch die die 25.000 Jobs bleiben nach ein Börsegang bestehen - es wird zu keinen Kündigungen kommen und die Zukunft der Mitarbeiter in einem innovativen und modernen Unternehmen ist gesichert."

Der BZÖ-Staatssekretär appelliert außerdem an die SPÖ-Gewerkschaft die bereits angekündigten Streiks nochmals zu überdenken. Der Börsegang sei zukunftsorientiert, Streik lediglich unternehmensfeindlich, so Mainoni weiter: "Der Minister hat ab sofort mehr Mitspracherecht denn je und die flächendeckende Versorgung mit Postdienstleistungen bleibt auch unantastbar. Mögliche Streiks entbehren jeder Grundlage - die roten Gewerkschafter betreiben hier Wahlkampf, der dem guten Ruf und damit dem wirtschaftlichen Erfolg der Post schaden wird. Streiks wären gegenüber dem Steuerzahler, der Postmitarbeiter und potentieller Anleger eine unverantwortbare Dummheit." (Schluss)

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