Matznetter lehnt "Herkunftslandsprinzip" bei KMU-Besteuerung ab

Vielmehr sollte Körperschaftssteuer EU-weit einheitlich bemessen werden

Wien (SK) - SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter hält nicht viel vom Vorschlag der EU-Kommission, zur KMU-Besteuerung das "Herkunftslandsprinzip" einzuführen. "Das würde mehr Bürokratie und weniger Rechtssicherheit nach sich ziehen. Das Leben der Klein- und Mittelunternehmen (KMU) würde dadurch mehr erschwert als erleichtert werden", so Matznetter. Der SPÖ-Politiker fordert hingegen eine EU-weit einheitliche Bemessung der Körperschaftssteuer. ****

"Die EU-Kommission und die österreichischen Präsidentschaft wäre gut beraten, endlich entscheidende Maßnahmen gegen das Steuer-Dumping in Europa zu unternehmen, und nicht einen neuen Wust an Bürokratie zu schaffen", kritisierte Matznetter. Es müsste in Europa endlich ein Weg zur Harmonisierung der unterschiedlichen Mindest-KöSt-Sätze beschritten werden.

"Ein einheitliches Steuersystem in ganz Europa wäre eine wirkliche Hilfe für alle Unternehmen, insbesondere für KMU, die zum Unterschied zu den großen Konzernen keine eigenen Steuerabteilungen und teure Experten zur Ausnutzung der Steuerschlupflöcher beschäftigen können", schloss der SPÖ-Finanzsprecher. (Schluss) ns

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