Neujahrsempfang des Konsularischen Korps

LH Sausgruber zu 2006: "Schwerpunkte Wirtschaft, Bildung und Arbeitsmarkt"

Bregenz (VLK) - Das Land Vorarlberg lud heute, Dienstag, das Konsularische Korps zum traditionellen Neujahrsempfang. Landeshauptmann Herbert Sausgruber hob dabei die Bedeutung der Konsuln für den Abbau kultureller und konfessioneller Grenzen hervor und bezeichnete die konsularischen Vertretungen als "regionale Nahversorger". Als Schwerpunkte des Landes für 2006 nannte Sausgruber die Bereiche Wirtschaft, Bildung und Arbeitsmarkt.

Auf internationaler Ebene spiele sicherlich der österreichische EU-Vorsitz in der ersten Jahreshälfte eine besondere Rolle, betonte der Landeshauptmann in seiner Ansprache vor dem Konsularischen Korps. Eine Großveranstaltung führt die EU-Vertreter auch nach Vorarlberg:
Die EU-Verkehrsminister treffen sich im März in Bregenz.

"Für Vorarlberg von besonderer Bedeutung ist auch die Vorsitzübernahme des Landes in der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) zur Jahresmitte". Vorarlberg übernimmt für zwei Jahre den Vorsitz in diesem Gremium. Die Arge Alp wurde 1972 gegründet. Zu ihr gehören heute zehn Mitgliedsländer (Regionen, Länder und Kantone) aus Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz mit einer Gesamtbevölkerungszahl von 23 Millionen Menschen.

Großbritannien und Thailand im Kurzporträt

Zwei konsularische Vertreter stellten im Rahmen des Empfangs ihre Staaten in einem Kurzporträt vor: "Damit soll das gegenseitige Kennenlernen besser ermöglich werden", so Landeshauptmann Sausgruber in seiner Begründung. Heuer präsentierten sich Großbritannien und Thailand.

44 Konsulate

Für Vorarlberg sind derzeit 44 Konsulate eingerichtet. 14 davon haben ihren Sitz in Vorarlberg. Folgende konsularischen Vertretungen nahmen am Empfang teil: Generalkonsul Zoran Jeremic (Serbien und Montenegro), Vizekonsulin Pinar Gülün Kayseri (Türkei); die Honorargeneralkonsuln Helmut Lerch (Senegal), Anwer Azeem Ahmed (Pakistan) und Erich Eibl (Island); die Honorarkonsuln Peter Fitz (Thailand), Dieter Fuchshuber (Chile), Hanno Hämmerle (Schweden), Paul Senger-Weiss (Großbritannien), Markus Purtscher (Dänemark), Jürg Zumtobel (Frankreich) mit der Direktorin des französischen Kulturinsitituts in Innsbruck, Carine Delplanque, Walter-Heinz Rhomberg (Deutschland), Vinzenz Nemes (Ungarn), Peter Krön (Litauen), Hubert Gähwiler (Schweiz), Jürgen Wagensonner (Belgien), Josef Höger (Slowenien), Olav Kerp (Bolivien), Ernst Wunderbaldinger (Portugal), Friedemann Bachleitner-Hofmann (Rumänien), Erhard Ferstl (Panama), Christina Johler (Italien), Albert Ruetz (Spanien), Hubert Bertsch (Niederlande), Helmut Swarovski (Malta), Robert Neubauer (Indonesien), Hans Pöll (Albanien), Manfred Rützler (Jordanien), Wolfgang Meixner (Kap Verde); Günter Schertler (Finnland), Christian Traweger (Philippinen).

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