Kukacka zur Ausschreibung Flughafen Bratislava: Zuschlag wäre eine enorme Chance für die europäische Hoffnungs-Region Wien-Bratislava

Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch Attraktivierung der Verkehrsverbindungen zwischen den beiden "Twin Cities"

Wien (OTS) - "Die gestrige Empfehlung des slowakischen Verkehrsministers Pavol Prokopovic an die slowakische Regierung, dem österreichischen Konsortium TwoOne den Zuschlag für den Kauf der Mehrheitsanteile an den Flughäfen Bratislava und Kosice zu erteilen, wäre eine enorme wirtschaftliche Chance für den Großraum Wien-Bratislava, der zu den großen Hoffnungs-Regionen Europas zählt", freut sich Verkehrstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka über den aktuellen Stand zum Entscheidungsprozess.

Die zu erwartende positive Entwicklung macht aber auch die Attraktivierung der Verkehrsverbindungen zwischen den beiden, nur 60 Kilometer von einander entfernten "Twin Cities", notwendig.

Im Schienenverkehr haben die Planungen für den Neubau der Götzendorfer Schleife (neue Verbindung zwischen Flughafen Wien-Schwechat und der Ostbahn) bereits begonnen. Der Baubeginn ist voraussichtlich 2007 und soll bis zum Jahr 2011 abgeschlossen sein. Damit gäbe es dann eine durchgehend elektrifizierte Hochleistungsverbindung (CAT - City Airport Train) zwischen Flughafen Wien und Bratislava. Ähnliches ist im Norden Wiens mit dem Ausbau des Marchegger Astes vorgesehen. "Künftig wird man für die Strecke vom neuen Bahnhof Wien (dzt. Süd- und Ostbahnhof) zum Hauptbahnhof nach Bratislava, über den Marchegger Ast nördlich der Donau, nur mehr etwa 40 Minuten benötigen, zwischen Flughafen Wien und Flughafen Bratislava, südlich der Donau, überhaupt nur mehr 30 Minuten", betonte Kukacka.

Im Straßenverkehr wird mit der Nordost Autobahn A6, der so genannten Spange Kittsee, ebenfalls ein ganz wesentlicher Lückenschluss nach Bratislava geschaffen. Bei der neuen Nordost Autobahn (A 6) handle es sich um eine etwa 22 km lange Autobahn die vom Grenzort Kittsee nach Parndorf führt, wo sie in die bestehende Ost-Autobahn (A4) münden wird. Tatsache ist, dass die Slowakei ihre Autobahn D2, von Bratislava bis Kittsee bereits seit längerer Zeit fertig gestellt hat und Österreich mit Ende 2007 den Autobahnlückenschluss zwischen Wien und Bratislava vollenden wird, erklärte Kukacka. Die Kosten für die A 6, die insgesamt 37 Brücken umfasst, wird rund 154 Millionen Euro betragen.

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