Strache: FPÖ lehnt Änderungen bei Heeresgeschichtlichem Museum ab

Ausgliederung ist nicht sinnvoll

Wien (OTS) - Die FPÖ lehnt die von Bundeskanzler Schüssel geplanten Änderungen hinsichtlich des Heeresgeschichtlichen Museums ab, erklärte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache.

Schon im Dezember habe Schüssel gesagt, das Heeresgeschichtliche Museum habe sich "einen anderen Namen verdient". Diese abwertende Äußerung über ein auch nach internationalen Maßstäben als erstrangig einzustufendes Museum der österreichischen Heeresgeschichte sei völlig unangebracht, meinte Strache. Das Heeresgeschichtliche Museum sei unverzichtbarer Ausdruck österreichischer Identität und sachentsprechend dem Heeresressort angegliedert. Aus keiner vernünftigen Sichtweise sei erklärbar, daß eine Ausgliederung dieses Museums sinnvoll wäre, sagte Strache.

Das von mancher Seite entwickelte Projekt, dieses Museum mit einem Haus der Geschichte zu einem Nationalmuseum zu verschmelzen, sei der Vater des unseligen Gedankens. "Ein Haus der Österreichischen Geschichte samt dem Ausstellungsmaterial, welches anläßlich des Gedenkjahres im Belvedere präsentiert wurde, in eine dauerhafte museale Präsenz überzuführen, mag durchaus gerechtfertigt sein", meinte Strache. "Damit aber das Heeresgeschichtliche Museum zu zerstören, ist illegitim und als Angriff auf einen wesentlichen kulturellen Faktor zu werten. Eine Lösung könnte schließlich auch darin bestehen, daß in einem Gebäudeobjekt des Arsenalbereiches, also in räumlicher Nähe des Heeresgeschichtlichen Museums, das Haus der Geschichte eingerichtet wird.

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