KPÖ kritisiert Erhöhung der Gas- und Strompreise

Wien (OTS) - Zur Ankündigung von Wien Energie, die Strom- und Gaspreise ab 1. März drastisch zu erhöhen, womit für einen Durchschnittshaushalt allein die Kosten für die Gasrechnung um rund 17 Prozent ansteigen werden, erklärt Josef Iraschko, KPÖ-Bezirksrat in der Leopoldstadt: "Wien Energie konnte 2005 einen Gewinn von 16,3 Millionen Euro realisieren - damit werden auch die Beteuerungen der alleinregierenden SPÖ, dass diese Kostenbelastung für die Menschen in dieser Stadt aufgrund "betriebswirtschaftlicher Überlegungen" von Wien Energie notwendig wäre, absolut unglaubwürdig."

Gebührenerhöhungen, so Iraschko, "belasten vor allem kleine und mittlere Einkommen überproportional. Für Erwerbslose, AlleinerzieherInnen, Mehrkinderfamilien und PensionistInnen stellen solche Preisexplosionen nicht selten existenzielle Gefährdungen dar." Iraschko verweist außerdem darauf, dass zuletzt erst im November 2004 Wien Energie die Preise kräftig erhöht hat.

Einmal mehr, so Iraschko, "zeigt sich, was die Resultate der Ausgliederung von öffentlichem Eigentum sind und dass die SPÖ-Rathauspolitik kein Gegenmodell zur Bundesregierung darstellt." Iraschko befürchtet zudem weitere Gebühren- und Tariferhöhungen (z.B. bei den öffentlichen Verkehrsmitteln). Die KPÖ, so Iraschko, fordert angesichts der alarmierenden sozialpolitischen Situation ein "Einfrieren der Tarife und Gebühren auf dem Status Quo".

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