Tempo 50 in Wien: Krainer kritisiert Aussagen von Mainoni als "unsachlich"

Mainoni soll vor eigener Türe kehren - Bund bei Kampf gegen Feinstaub-Belastung noch immer säumig

Wien (SK) - Als "völlig unsachlich und tatsachenwidrig"
bezeichnete SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer die heutigen Aussagen von Verkehrsstaatssekretär Mainoni zu Tempo 50 in Wien. "Anstatt als Mitglied der Bundesregierung sich dafür einzusetzen, dass auch der Bund endlich etwas gegen die hohe Feinstaub-Belastung unternimmt, kritisiert er jene Länder, die sinnvolle Aktivitäten setzen", erklärte Krainer. Die generelle Reduzierung des Tempolimits auf 50 km/h sei eine Maßnahme eines 18-Punkte-Pakets der Wiener Stadtregierung, das dazu beiträgt, dass die Feinstaub-Belastung geringer wird, betonte der SPÖ-Umweltsprecher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Demgegenüber sei die Bundesregierung hier noch immer säumig und schiebe die Verantwortung permanent auf die Länder ab. ****

Zugleich, so Krainer, würden von Verkehrminister Gorbach Versuche initiiert - Stichwort Tempo 160 -, die nachweislich zu einer Schädigung der Umwelt führen. So belegen zahlreiche Studien eindeutig, dass ein PKW mit Tempo 160 mehr Treibstoff verbraucht und daher auch mehr Treibhausgase emittiert werden, dass mit Tempo 160 mehr Feinstaub produziert wird und auch der Verkehrslärm ansteigt. "Mainoni soll vor der eigenen Türe kehren und sich von der Schnapsidee seines Parteifreundes Gorbach distanzieren, und nicht der Stadt Wien gute Ratschläge erteilen, die zur Lösung der Feinstaubproblematik nichts beitragen", so Krainer. (Schluss) ps

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