Kurt Scheuch: In der Kärntner SPÖ weiß die linke Hand nicht was die rechte tut

Schaunig-Kandut zeigte kein Herz für die kleinen Sportvereine Kärntens - Haider will LR Schantl unterstützen

Klagenfurt (OTS) - "Die interne Kommunikation in der SPÖ-Führungsmannschaft scheint denkbar schlecht zu sein", dokumentierte heute der freiheitliche BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch die jüngste Forderung von LR Dr. Wolfgang Schantl über drei Mio. Euro für die Sportstättensanierung.

"Genau dieses Geld hat nämlich die SPÖ-Vertreterin Dr. Gabriele Schaunig-Kandut bei der letzten Sitzung der Kärntner Landesholding für die heimischen Sportstätten versiebt. So trat sie vehement dafür ein, dass EM-Werbebudget von 13 auf acht Mio. Euro zu kürzen, dabei war ihr auch vollkommen egal, dass genau dieses Geld für den Ausbau von Kärntner Sportstätten vorgesehen gewesen war", so Scheuch, der ebenfalls im Aufsichtsrat der Landesholding sitzt. Wörtliches Zitat von Frau Schaunig-Kandut: "Was mit Peter Ambrozy ausgemacht war (Anm.: nämlich 13 Mio. Euro EM-Budget, davon drei Mio. Euro für Sportstättensanierung), interessiert mich nicht."

Für Klubobmann Scheuch ist die Haltung der SPÖ-Filialleiterin Schaunig-Kandut in dieser Frage nicht weiter überraschend, so habe sie sich ja auch in ihrer ersten Holding-Sitzung gegen die Koralm und den Ausbau der Villacher Therme ausgesprochen, vom EM-Werbebudget, welches sie bis zu letzt kategorisch abgelehnt hat, ganz zu schweigen.
"Es gehört doch einige Frechheit dazu, ein Werbebudget abzulehnen, Abmachungen zu brechen und dann Forderungen, genau dieses Geld betreffend, zu stellen. Frau Gabriele Schaunig-Kandut fällt es anscheinend schwer, eine Linie zu finden, die sie dann auch in der eigenen Partei durchsetzen kann, siehe Ortstafelproblematik und jetzt eben Sportstättenförderung", so Scheuch.

Er könne aber Landesrat Schantl die erfreuliche Mitteilung machen, dass der Landeshauptmann ihn im Bereich der Sportstättensanierung unterstützen und helfen werde. "Dem Landeshauptmann liegen die kleinen Sportvereine am Herzen, er wird daher mit dem Sportlandesrat einen Weg finden, die Finanzierung der Sportstättensanierung sicherzustellen."

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