VP-Cortolezis-Schlager: Vorgezogene Schuleinschreibung ist halbherzige Lösung

Wiener Kinder durch Planungschaos im Bildungsbereich benachteiligt

Wien (VP-Klub) - "Eine mehr als halbherzige und viel zu
kurzfristige Lösung für Schüler mit Sprachdefiziten", so der Kommentar von ÖVP Wien Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager zur jetzt gestarteten Schuleinschreibung in Wien.

Um Kinder mit Sprachdefiziten gezielt fördern und auf die Schule optimal vorbereiten zu können bedarf es für die Stadträtin weit mehr Zeit als ein paar Monate. "Um bestmöglich auf die schulischen Anforderungen vorbereiten zu können wäre ein Jahr notwendig, zumal durch Ferien wieder Zeit verloren geht. Das letzte Kindergartenjahr gratis wäre eine optimale Vorbereitungszeit, gegen die sich die SP-Stadtregierung nach wie vor sperrt."

Wenn schon eine vorgezogene Schuleinschreibung, wie von der ÖVP Wien schon seit Jahren gefordert, dann soll diese für Cortolezis-Schlager schon im Herbst - ein Jahr vor Schuleintritt - stattfinden - andere Bundesländer haben die besten Erfahrungen damit gemacht. In diesen Bundesländern haben die Kinder dadurch bereits einen Förderungsvorsprung von einem halben Jahr. Warum verwehrt man das den Wiener Kindern?

"Das Erlernen einer Sprache braucht Zeit und keinen Zeitdruck. Die SP-Stadtregierung muss endlich im Sinne der förderungsbedürftigen Wiener Schulanfängerinnen und Schulanfänger denken. Überforderung aufgrund des engen Zeitrahmens ist demotivierend und die schlechteste Methode der Vorbereitung auf die Schulzeit. Durch das Planungschaos im Wiener Bildungsbereich werden die Kinder in Wien klar benachteiligt", so Cortolezis-Schlager abschließend.

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