VP-Walter: Keine Demut vor dem Steuerzahler

Belastungswelle rollt auf die Wiener Haushalte zu

Wien (OTS) - "Was wir vor der Wahl befürchtet haben, ist nach der Wahl eingetreten: die Gebühren werden angehoben", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien LAbg. Norbert Walter in Reaktion auf die heutige Pressekonferenz von Wien Energie.

Norbert Walter: "Plus 5,1 Prozent Erhöhung bei Strom, plus 17,2 Prozent Erhöhung bei Gas - was Wien Energie als "moderate Anpassung" bezeichnet, klingt für die Endverbraucher wie blanker Hohn. Als wir auf die drohende Belastungswelle vor der Wahl hingewiesen haben, wurde das seitens der SP-Stadtregierung als "Hirngespinst" abgetan. Noch Ende September betonte der Energiesprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Peter Juznic, dass niemand in der SPÖ an eine Erhöhung denke. Selbst die im November kolportierte Erhöhung des Gaspreises um 10 bis 12 Prozent wurde noch hartnäckig dementiert. Jetzt sind es sogar 17 Prozent, natürlich aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen."

"Namens der ÖVP Wien erneuere ich unsere Forderung nach einem Kosten-Stopp für drei Jahre. Anstatt an der Gebührenschraube zu drehen, sollte das in Wien reichlich vorhandene Sparpotenzial etwa im Bereich der Werbung gehoben werden. Ich befürchte aber, dass die nun bekannt gewordenen Erhöhungen nicht die letzte schlechte Nachricht für die Wienerinnen und Wiener war. Bürgermeister Michael Häupl hat ja noch vor den Wahlen über den geringen Kostendeckungsgrad bei den Straßenbahnen geklagt. Das lässt in Bezug auf die Tarife der Wiener Linien nichts Gutes erahnen. Hinter der Maske der Demut verbirgt sich einmal mehr die traurige Wahrheit der SP-Gebührenerhöhung", so Walter abschließend.

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