"MONITOR": Instant Messenger macht auch bei Firmen E-Mail Konkurrenz

Nachrichtenanteil 2008 bereits 80 Prozent - Firmenversionen deutlich sicherer - zahlreiche Vorteile gegenüber E-Mail

Wien (OTS) - Instant Messenging (IM) wird künftig auch die Kommunikation in Unternehmen bestimmen und dem E-Mail zunehmend Konkurrenz machen. Bis 2008 soll der Anteil des IM an den elektronischen Unternehmensnachrichten von derzeit 20 auf 80 Prozent steigen, prognostiziert der IT-Consulter Gartner. Gründe dafür seien die deutlich verkürzten Reaktionszeiten gegenüber E-Mail und die inzwischen wesentlich verbesserte Sicherheit, berichtet das IT-B2B-Monatsmagazin MONITOR in seiner Jänner-Ausgabe.

IM für Firmen unterscheidet sich in einigen Punkten deutlich von IM für Private: In immer mehr Unternehmen gibt es einen eigenen Server direkt vor Ort anstelle eines öffentlichen Dienstes. Die Kommunikation erfolgt dann verschlüsselt und nach außen hin abgeschottet ausschließlich im Unternehmensnetzwerk. Um mit externen Geschäftspartnern zu kommunizieren, gibt es wahlweise auch Zusatzpackages, mit denen die öffentlichen Netze von MSN, Yahoo oder AOL genützt werden können. Im Gegensatz zur privaten Kommunikation werden aber auch hier alle Nachrichten verschlüsselt.

Unter diesen Aspekten kommen dann die Vorteile voll zum Tragen:
Firmen-Messenger zeigen z. B. nicht nur an, ob ein Mitarbeiter im Haus ist, ein entsprechender Eintrag im Kalender schaltet etwa automatisch auf "Meeting". Dann wissen die Kollegen, dass sie sich in dringenden Fragen an einen anderen Ansprechpartner wenden müssen. "Out of Office" wiederum gibt die Abwesenheitsinfo nicht erst als Antwort auf ein Mail, das sich damit ohnedies erübrigt. Mit einer VoIP-Anlage verknüpft kann außerdem sofort erkannt werden, wenn ein Mitarbeiter telefoniert. Die Bitte um Rückruf erfolgt dann ebenfalls direkt per Messenger.

Weitere Top-Themen der Jänner-Ausgabe:

  • Schwerpunkt: Business Process Management als moderne Unternehmensführung
  • Jajah: VoIP-Alternative zu Skype
  • Exklusiv: Ken Schneider und David Cowings von Symantec über die neuesten Sicherheitsprobleme

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