Strutz: Schaunig-Moratorium ist versuchter Verrat an Kärnten

Schaunig will Gusenbauerstrategie durchsetzen - Bedeutung der Ortstafelumfrage gestiegen

Klagenfurt (OTS) - Mit dem Vorschlag in der Ortstafelfrage ein Moratorium durchzuführen, also die Verhandlungen auszusetzen, versuche Gabriele Schaunig-Kandut die derzeitige Lösungsfindung in der Ortstafelfrage zu torpedieren und Verrat an Kärnten zu üben, so Landeshauptmannstellvertreter Martin Strutz heute in einer Stellungnahme.
Entgegen den Beteuerungen von Schaunig Kandut stecke hinter diesem Vorschlag schließlich einzig das Motiv, durch einen jetzigen schriftlich festgelegten Verhandlungsabbruch, die Ortstafelfrage auf die lange Bank zu schieben, um schließlich nach den Nationalratswahlen die Gusenbauer-Strategie, gegen den Willen der Bevölkerung und ohne Konsens über 150 zusätzliche zweisprachige Ortstafeln in Kärnten aufzustellen, durchzusetzen.

Strutz: "Schaunig hat kalte Füße bekommen. Aus Angst vor der Meinung der Bevölkerung und weil sie für ihren von Wien vorgegebenen Ortstafelkurs keine Rückendeckung innerhalb der eigenen Landespartei, insbesondere bei den Bürgermeistern findet, versucht sie sich aus dem von ihr selbst verursachten parteipolitischen Schlamassel zu retten und hofft, dass nach der Wahl ein Kanzler Gusi die Kärntner Bevölkerung vor vollendete Tatsachen in der Ortstafelfrage stellt!"

"Landeshauptmann Jörg Haider und die Freiheitlichen in Kärnten/ BZÖ werden hingegen den bisher gegangen Weg in der Ortstafelfrage konsequent fortsetzen und keine zusätzlichen zweisprachigen Ortstafeln gegen den Willen der Bevölkerung aufstellen", so Strutz weiter. Man suche den Dialog und binde die Bevölkerung mit der gestarteten Umfrage in den Entscheidungsprozess ein. "Wenn die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden keine zusätzlichen zweisprachigen Ortstafeln haben möchte, dann wird es diese auch nicht geben", stellte Strutz fest. In diesem Zusammenhang appellierte Strutz an die Bevölkerung, an der gestarteten Umfrage teilzunehmen. Diese Umfrage habe schließlich durch den heutigen Vorstoß Schaunigs eine noch größere Bedeutung erfahren. "Wir binden mit dieser Umfrage die Bevölkerung ein, um eine von der Bevölkerung mitgetragene Lösung zu finden. Schaunig will verzögern und abbrechen, um schließlich gegen den Willen der Bevölkerung unter einem Kanzler Gusi zweisprachige Ortstafeln aufstellen zu können."

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