Kickl: Pressestunde: Demaskierender Auftritt Khols

Nationalratspräsident erweist sich als Angehöriger einer abgehobenen Politikerkaste, die verächtlich auf kleine Leute herabschaut

Wien (OTS) - Als "schwarze Loreley" bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl den Nationalratspräsidenten Andreas Khol. Denn "seine Schalmeiengesänge führen geradewegs in den Abgrund".

Khol habe sich geradezu virtuos an allen Fragen zu den wesentlichen Problemen unseres Landes vorbeigeschwindelt, egal ob das die Arbeitslosigkeit, die Ausländerproblematik oder die EU gewesen sei. Die geschmacklosen EU-Porno-Plakate habe er verteidigt. Bei der Arbeitslosigkeit habe er wieder das Schüssel-Mantra zum Besten gegeben, wonach es anderswo noch viel viel schlimmer sei. Das helfe aber keinem einzigen österreichischen Arbeitslosen, betonte Kickl, der auch den Vorwurf Khols, daß die FPÖ im Wiener Wahlkampf "primitive Parolen" verwendet habe, auf das Schärfste zurückwies. Im Gegensatz zur ÖVP nehme die FPÖ die Sorgen und Probleme der Österreicher ernst und spreche Klartext. Mit seinen Vorwürfen entlarve sich Khol lediglich als Angehöriger einer abgehobenen Politikerkaste, die verächtlich auf die kleinen Leute herabschaue. Die FPÖ habe hier eine völlig andere Haltung. Das zeige auch das freiheitliche Volksbegehren "Österreich bleib frei". Denn die FPÖ nehme die EU-kritische Haltung der Österreicher ernst und gehe nicht mit einem verächtlichen Lächeln darüber hinweg.

Demaskierend sei es auch, daß sich Khol nach wie vor als Pflichtverteidiger des BZÖ verstehe. Diesem "Überdrübersuperparlamentarier" sei es völlig gleichgültig, daß diese Personen auf Abgeordnetensesseln kleben würden, für die sie keinen Wählerauftrag hätten. Zu Khols Forderung nach einer Verlängerung der Legislaturperiode meinte Kickl, daß man grundsätzlich über alles reden könne. Aber die ÖVP sei mit dieser Forderung mehr als unglaubwürdig. Denn schließlich seien es Wolfgang Schüssel und sein Einflüsterer Andreas Khol gewesen, die schon zweimal vorgezogene Neuwahlen provoziert hätten, nämlich 1995 und 2002.

Innovationen für die Zukunft seien von der ÖVP jedenfalls nicht zu erwarten, das habe die Pressestunde deutlich gezeigt, sagte Kickl.

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