Strache: Gebietskrankenkassen scheitern an Regionalisierung

Mehr Krankheiten im ostösterreichischen Ballungsraum

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache erklärte heute, daß die von der SPÖ geforderte Absenkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente von zwanzig auf zehn Prozent eine alte freiheitliche Idee sei. Der ehemalige Staatssekretär Waneck habe dies während seiner gesamten Amtszeit gefordert, sei aber am Finanzminister gescheitert. "Die wenigen Ideen, die sie hat, schreibt die SPÖ von uns ab", meinte Strache.

Daß das Krankenkassendefizit 2005 "nur" 73 Millionen Euro betragen habe, sei auf die Umschichtung von 100 Millionen der AUVA in den Ausgleichsfonds zurückzuführen, sagte Strache zur Situation der Krankenkassen. 2001 habe der Abgang bei den Krankenkassen 148 Millionen Euro betragen, führte der FPÖ-Chef weiter aus. Dies sei durch den Ausgleichsfonds voll abgedeckt gewesen. Erst eine Verfassungsklage Vorarlbergs habe dies zu Fall gebracht. Der ostösterreichische Ballungsraum koste aber eben mehr an Krankheiten, das sei Tatsache, betonte Strache. Die Gebietskrankenkassen würden an der Regionalisierung scheitern. In Wien und Umgebung gebe es zum Beispiel um vierzig Prozent mehr Lungenerkrankungen als im übrigen Österreich. Den Ausgleichsfonds müsse es wieder österreichweit geben.

Strache forderte weiters, daß es für chronisch kranke Menschen Großpackungen von Medikamenten geben solle.

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