Zanon zum SPÖ-Gesundheitsprogramm: Frau Landeshauptfrau Burgstaller hat die Frauengesundheit ganz vergessen

SPÖ ignoriert wichtige Bereiche wie e-Health und geschlechtsspezifische Medizin

Innsbruck, 5. Jänner 2006 (ÖVP-PD) "So kompetent scheinen die Mitglieder des SPÖ-Kompetenzteams Gesundheit doch nicht zu sein, wenn sie wichtige Fortschritte der Medizin in ihrem Programm
einfach vergessen", sagte heute, Donnerstag, die Tiroler LH-Stellvertreterin Elisabeth Zanon. Ein integriertes
Gesundheitssystem zu skizzieren und dabei als Frau die Bereiche Frauengesundheit (gender based medicine) und Innovation einfach auszuklammern zeuge nicht wirklich vom visionären frauenpolitischen Potenzial Burgstallers. ****

"Frauen sind keine Männer und diesem Umstand muss auch in der medizinischen Versorgung Rechnung getragen werden. Gesundheitsministerin Rauch-Kallat ist dem SPÖ-Kompetenzteam hier einen großen Schritt voraus. Davon zeugen sowohl der Frauengesundheitsbericht und die Vorsorgeuntersuchung neu. Die frauenspezifischen Gesundheitsrisiken berücksichtigt aber auch der frauengesundheitspolitische Schwerpunkt des Gesundheitsressorts während der EU-Präsidentschaft." Ziele seien einerseits verstärkte Maßnahmen gegen die Krankheitsbilder Osteoporose, Endometriose sowie Lungenkrebs und kardiovaskuläre Erkrankungen. Unter Österreichs Vorsitz solle ein europäischer Frauengesundheitsbericht initiiert werden, der den Status aller 25 EU-Mitglieder in diesem Bereich dokumentiert.

Während Gabi Burgstaller die E-Card-Infrastruktur erst "irgendwann einmal" weiterentwickeln wolle, seien von Seiten der Gesundheitsministerin bereits konkrete Schritte gesetzt worden, so Zanon. "Nach sieben Jahren der erfolglosen Einführungsversuche ihrer Vorgänger/innen hat Maria Rauch-Kallat die E-Card in Rekordzeit realisiert und damit ein europaweites Referenzprojekt geschaffen. Nach dem niedergelassenen Bereich durchdringt die E-Card künftig auch Krankenhäuser und Apotheken und wird so zu einer weiteren Erleichterung für Patientinnen und Patienten beitragen. Das ständige Krankjammern der SPÖ und die permanente Heraufbeschwörung einer Zwei-Klassen-Medizin ist weder konstruktiv noch entspricht es der Realität", so Elisabeth Zanon abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001