Scheucher-Pichler: Inhaltsleere Kritik von SPÖ und Grünen

100 Millionen Euro für frauenspezifische Maßnahmen im Qualifizierungs- und Beschäftigungspaket

Wien, 5. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Eine klare Absage erteilte heute, Donnerstag, ÖVP-Frauensprecherin Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler der "kleinmütigen und inhaltsleeren Kritik" von SPÖ-Frauensprecherin Heinisch-Hosek und Grünen-Frauensprecherin Weinzinger. SPÖ und Grüne sollen endlich die Maßnahmen der Bundesregierung zur Kenntnis nehmen, statt ständig neue, undurchdachte Forderungen zu stellen, so Scheucher-Pichler im Verweis auf das Qualifizierungs- und Beschäftigungspaket, dem Ende September 2005 auch die Oppositionsparteien zugestimmt haben. Darin seien 100 Millionen Euro für frauenspezifische Maßnahmen reserviert worden. Zusätzlich setze das AMS Schwerpunkte zur Stärkung der frauenspezifischen Beratung, insbesondere in der Erstphase in der sogenannten "Servicezone" und mit den Spezialangeboten für Wiedereinsteigerinnen sowie mit dem Programm "Mädchen in Handwerk und Technik". Das alles seien auch Ergebnisse des von Frauenministerin Rauch-Kallat im Juni des Vorjahres einberufenen Runden Tisches für Frauenbeschäftigung, so Scheucher-Pichler weiter. ****

"Im November 2005 waren 1.490.304 Frauen unselbstständig beschäftigt, das sind mehr Frauen als je zuvor in der Geschichte der Zweiten Republik", erläuterte Hackl. Im Jahresdurchschnitt 2004 sei das Arbeitskräftepotential der Frauen um 18.433 gestiegen. Davon konnten 15.177 oder 82 Prozent eine Beschäftigung finden. "Die Frauenpolitik der ÖVP fördert und bestärkt die Frauenbeschäftigung und setzt die notwendigen Maßnahmen, um den gleichzeitigen Anstieg der Arbeitslosigkeit von Frauen zu bekämpfen." Diese Gleichzeitigkeit des Anstiegs von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit sei eines der Kennzeichen einer dynamischen Wirtschaft und sollte von der Opposition nicht für populistische Panikmache missbraucht werden, so Scheucher-Pichler.

Davon abgesehen werde Frauenministerin Rauch-Kallat im Rahmen der EU-Präsidentschaft ein Maßnahmenpaket "zur Stärkung der Frauenrechte", bestehend aus Frauengesundheit, Gleichstellungsinitiativen, dem Kampf gegen traditionsbedingte Gewalt gegen Frauen sowie Initiativen im Bereich Gender Mainstreaming, als Schwerpunkt festlegen. Rauch-Kallat habe auch
ein Expertentreffen zur Schließung der Einkommensschere initiiert, das am 22. Mai zusammen in Kooperation mit Kommissar Spidla in Brüssel stattfinden wird. "Von einer inhaltslosen Präsidentschaft könne also keine Rede sein", so Scheucher-Pichler abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0008