• 05.01.2006, 13:44:38
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Scheucher-Pichler: Inhaltsleere Kritik von SPÖ und Grünen

100 Millionen Euro für frauenspezifische Maßnahmen im Qualifizierungs- und Beschäftigungspaket

Wien, 5. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Eine klare Absage erteilte heute,
Donnerstag, ÖVP-Frauensprecherin Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler
der "kleinmütigen und inhaltsleeren Kritik" von SPÖ-
Frauensprecherin Heinisch-Hosek und Grünen-Frauensprecherin
Weinzinger. SPÖ und Grüne sollen endlich die Maßnahmen der
Bundesregierung zur Kenntnis nehmen, statt ständig neue,
undurchdachte Forderungen zu stellen, so Scheucher-Pichler im
Verweis auf das Qualifizierungs- und Beschäftigungspaket, dem Ende
September 2005 auch die Oppositionsparteien zugestimmt haben. Darin
seien 100 Millionen Euro für frauenspezifische Maßnahmen reserviert
worden. Zusätzlich setze das AMS Schwerpunkte zur Stärkung der
frauenspezifischen Beratung, insbesondere in der Erstphase in der
sogenannten "Servicezone" und mit den Spezialangeboten für
Wiedereinsteigerinnen sowie mit dem Programm "Mädchen in Handwerk
und Technik". Das alles seien auch Ergebnisse des von
Frauenministerin Rauch-Kallat im Juni des Vorjahres einberufenen
Runden Tisches für Frauenbeschäftigung, so Scheucher-Pichler
weiter. ****

"Im November 2005 waren 1.490.304 Frauen unselbstständig
beschäftigt, das sind mehr Frauen als je zuvor in der Geschichte
der Zweiten Republik", erläuterte Hackl. Im Jahresdurchschnitt 2004
sei das Arbeitskräftepotential der Frauen um 18.433 gestiegen.
Davon konnten 15.177 oder 82 Prozent eine Beschäftigung finden.
"Die Frauenpolitik der ÖVP fördert und bestärkt die
Frauenbeschäftigung und setzt die notwendigen Maßnahmen, um den
gleichzeitigen Anstieg der Arbeitslosigkeit von Frauen zu
bekämpfen." Diese Gleichzeitigkeit des Anstiegs von Beschäftigung
und Arbeitslosigkeit sei eines der Kennzeichen einer dynamischen
Wirtschaft und sollte von der Opposition nicht für populistische
Panikmache missbraucht werden, so Scheucher-Pichler.

Davon abgesehen werde Frauenministerin Rauch-Kallat im Rahmen
der EU-Präsidentschaft ein Maßnahmenpaket "zur Stärkung der
Frauenrechte", bestehend aus Frauengesundheit,
Gleichstellungsinitiativen, dem Kampf gegen traditionsbedingte
Gewalt gegen Frauen sowie Initiativen im Bereich Gender
Mainstreaming, als Schwerpunkt festlegen. Rauch-Kallat habe auch
ein Expertentreffen zur Schließung der Einkommensschere initiiert,
das am 22. Mai zusammen in Kooperation mit Kommissar Spidla in
Brüssel stattfinden wird. "Von einer inhaltslosen Präsidentschaft
könne also keine Rede sein", so Scheucher-Pichler abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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