Betriebsrat: Sörensen soll seinem Nachfolger nicht vorschreiben, was er zu tun hat

Nicht auf Lufthansa als Partnerin festlegen, sondern alle Optionen prüfen

Wien (ARGE ÖIAG/ÖGB) - Kritik an den aktuellen Aussagen des scheidenden AUA-Vorstandsvorsitzenden Vagn Sörensen zum künftigen Kurs der Fluglinie übt AUA-Betriebsratsvorsitzender Alfred Junghans:
"Sörensen, dessen Nachfolge demnächst fixiert wird, soll nicht zuerst seinen Rücktritt ankündigen, nur um dann öffentlich bekannt zu geben, wie sein Nachfolger zu agieren habe." Sörensen hatte in Aussagen gegenüber den Medien deutlich gemacht, dass er die Lufthansa als Partnerin für die AUA favorisiere.++++

Derzeit wird im Auftrag der ÖIAG eine Studie erarbeitet, die klären soll, ob überhaupt ein strategischer Partner für die AUA notwendig sei, und wenn ja, wer der optimale Partner für den heimischen Luftfahrtkonzern sei. Junghans findet es als "unangebracht und nahezu störend, dass Sörensen den Ergebnissen dieser Studie vorgreift und Lobbying für die Lufthansa betreibt." Für den Standort Österreich sollten alle Optionen neutral bewertet werden. "Alles andere ist höchst unprofessionell", schließt Junghans.(fk)

ÖGB, 5. Jänner 2006 Nr. 8

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