SPÖ-Präsidiumsklausur: SPÖ Tirol setzt voll auf Soziales

SPÖ Innsbruck für Gemeinderatswahl gerüstet - Gusenbauer überreicht Pokorny-Reitter rotes Hufeisen

Bad Häring (SK) - "Soziales muss Chefsache werden", begründet Tirols SPÖ-Vorsitzender, LHStv. Hannes Gschwentner, seine Entscheidung, nach dem Rückzug der Landesrätin Christa Gangl das Sozialressort zu übernehmen. Die SPÖ Tirol sei das "soziale Gewissen in der Regierung". Gschwentner setzt auf Effizienzsteigerung, um die notwendigen Mittel für den zusätzlichen Aufwand im Sozialbereich zu lukrieren. Für die Innsbrucker Gemeinderatswahl am 23. April sei die SPÖ gut gerüstet. Im Rahmen einer Pressekonferenz der SPÖ-Präsidiumsklausur in Bad Häring überreichte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer der Spitzenkandidatin Marie-Luise Pokorny-Reitter ein rotes Hufeisen. Nachdem dieser "traditionelle Wanderpokal" bereits den Landeshauptleuten Franz Voves, Hans Niessl und Michael Häupl Glück gebracht habe, soll es nun auch Pokorny-Reitter Glück bringen. ****

Pokorny-Reitter nannte als Wahlziel der SPÖ Innsbruck eine Verdoppelung der Mandate und Stimmen auf 23 bis 25 Prozent. Sie setzt sich vor allem für eine Senkung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit ein. "Wir wissen, was es bedeutet, wenn junge Menschen keinen Ausbildungsplatz bekommen", so Pokorny-Reitter. Es sei Aufgabe der Stadt, einen beschäftigungspolitischen Beitrag zu leisten. Ihre erste Initiative werde deshalb die Schaffung von 50 Lehrstellen in der Stadtverwaltung sein. Pokorny-Reitter will außerdem in den nächsten Jahren 5.000 geförderte Mietwohnungen bauen, damit Preisdruck auf den privaten Wohnungsmarkt erzeugt wird. Innsbruck habe mit Ausnahme des ersten Wiener Gemeindebezirks die teuersten Wohnkosten. Im Programm der SPÖ Innsbruck findet sich außerdem die Schaffung eines fünften Gymnasiums.

Gschwentner führte aus, dass es Aufgabe der Sozialplanung sei, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass die hohen Sozialstandards leistbar bleiben. "Die Anzahl der Menschen, die das soziale Sicherungssystem brauchen, steigt. Daher brauchen wir neue Strukturen", sagte Gschwentner. Die SPÖ Tirol sei mit der Einrichtung von Gesundheits- und Sozialsprengel vorbildhaft gewesen. Nun gehe angesichts der ständigen Weiterentwicklung dieses Modells darum, die Einrichtungen zu vernetzen, um Parallelleistungen zu vermeiden. (Schluss) se

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