VP-Aigner: Fehlender Generalsanierungsplan für Wiens Pflichtschulen

Wien (VP-Klub) - "Wo bleibt der Generalsanierungsplan für Wiens Pflichtschulen?" Diese beinahe schon rhetorische Frage stellt erneut ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Aigner, Mitglied des Ausschusses für Jugend und Bildung.

Aigner bemängelt in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Sanierungsplan aus dem Jahr 1998 bis heute nicht vollendet wurde. So ist der bauliche Zustand vieler Wiener Pflichtschulen nach wie vor beklagenswert. Der generell schlechte Bauzustand der Wiener Pflichtschulen belastet zudem die ohnehin reduzierten Bezirksbudgets, da die Bezirke für die Erhaltung der Pflichtschulen zuständig sind.

"Die SP-Stadtregierung verabschiedet sich von einer zentralen Zukunftsfrage für unsere Kinder und nimmt gleichzeitig den Bezirken jeglichen Spielraum für eigenständige Gestaltungen", zeigt Aigner die fatalen Konsequenzen dieser verfehlten Wiener Stadtpolitik auf.

Die ÖVP Wien fordert daher für 2006 so schnell wie möglich die Erstellung eines Schulentwicklungs- und Sanierungsplanes, welche auf die absehbaren Änderungen der Bevölkerungsstruktur ebenso Rücksicht nimmt wie auf die Erfordernisse einer moderner Schulausstattung. Dabei sind auch Mittel für die Ausgestaltung moderner und adäquater Arbeitsplätze für die engagierten Lehrerinnen und Lehrer bereitzustellen.

"Wien solle sich diesbezüglich ein Beispiel an der Schulbauoffensive des Bundes nehmen, der in den vergangenen Jahren an die 150 Millionen Euro zusätzlich in die Bundesschulen fließen ließ. Die Zeit drängt, denn die Zeit, die unsere Kinder in der Volks- oder Hauptschule verbringen, beträgt jeweils nur vier Jahre. Wenn Wien seine Schulen auch weiterhin in diesem Schneckentempo saniert, müssen noch viele Wiener Schulkinder ihre Zeit in völlig veralteten und desolaten Schulgebäuden zubringen", so Aigner abschließend.

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