Philosophen für Tsunami-Opfer: Bilanz 18.764 EUR

Der Kulturverein Neue Akropolis-Treffpunkt Philosophie schließt nach einem Jahr seine Hilfsaktionen ab.

Wien (OTS) - Um das Geld direkt in das Katastrophengebiet zu bringen, wurden zwei ganz konkrete Projekte vor Ort damit unterstützt, sodass Hütten, Boote, Schule und eine Arztpraxis errichtet werden konnten. Kein einziger Cent der Spendengelder ging hier durch Verwaltungsaufwand verloren.

Projekt 1 - 10.000 EUR für Hütten und Boote auf Phi Phi Island in Thailand.

Projektbetreuerin Barbara Puster aus Graz organisiert für 2000 überlebende Bewohner der Insel den Ankauf und Aufbau von Booten und Hütten, die ihre gesamte Lebensgrundlage verloren haben.

Projekt 2 - 8764 EUR für Hütten in Mirissa, Sri Lanka.

Projektbetreuer Dr. med. Christian Kobau aus Klagenfurt überlebte selbst die Katastrophe nur dank der raschen Hilfe der Bevölkerung. So startete er die Initiative Austria 22 und ermöglichte den Wiederaufbau der Schule, einer Arztpraxis und Hütten in Mirissa.

Beide Projektbetreuer berichten einstimmig: "Der Wiederaufbau der Lebensgrundlagen der Bewohner mit kleinen konkreten Projekten ist die wichtigste Unterstützung. Denn der größte Teil der staatlichen Gelder fließt in den Wiederaufbau der Touristenzentren, das Hinterland geht hier meist leer aus."

Hannes Weinelt, Obmann des Philosophievereins Neue Akropolis dazu:
"Philosophie ist eine sehr praktische Sache, nämlich dort zu helfen, wo es nötig ist, und so zu helfen, dass es sinnvoll ist."

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Treffpunkt Philosophie-Neue Akropolis
Gerlinde Feiel-Schmidt
Tel.: 0650/317 63 45
mailto: g.feiel-schmidt@gmx.at
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