SP-Haider: Garantierte Pensionserhöhungen statt "Wahlzuckerl"!

MindestpensionistInnen noch immer unter der Armutsgrenze

Linz (OTS) - Als "Meilenstein" feiert die ÖVP die Erhöhung der Pensionen für 2006 um 2,5 Prozent und die Anhebung der Mindestpensionen. "Wer das als großartigen Erfolg hochjubelt, will die älteren Menschen für dumm verkaufen. Diese Inflationsabgeltung im Wahljahr kann die jahrelangen Pensionskürzungen, die höheren Selbstbehalte bei der Gesundheit, die vielen Beitrags- und Gebührenerhöhungen der letzten Jahre bei weitem nicht ausgleichen", so SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider. "Statt mit Wahlzuckerln abgespeist zu werden, hat die ältere Generation ein Recht auf garantierte Pensionen, von denen man auch leben kann. Und die Mindestpensionen müssen endlich über die Armutsgrenze angehoben werden!".

Fünf Jahre lang sind die Pensionen entwertet worden. Heuer wird zum ersten Mal - und sicher nicht zufällig im Wahljahr - zumindest die Inflation abgegolten. Die Verluste der letzten Jahre gleicht diese längst überfällige Anpassung bei weitem nicht aus. Allein die Preise für Lebensmittel oder Kleidung sind in dieser Zeit mehr als doppelt so stark gestiegen wie die Pensionen angehoben wurden.

Auch die Mindestpensionen liegen nach der Erhöhung auf 690 Euro ab 2006 noch immer unter der Armutsgrenze. Bei Abzug von 4,95 Prozent Krankenversicherung kommen Mindestpensionisten mit 690 Euro brutto (14 mal jährlich) nicht über die Armutsschwelle von 785 Euro netto monatlich.

"Die ältere Generation in diesem Land hat eine sichere Altersversorgung verdient. Die SPÖ steht für garantierte jährliche Pensionserhöhungen zur Abgeltung der Teuerung! Damit die PensionistInnen nicht jedes Jahr wieder um die Wertsicherung ihrer Pensionen bangen müssen", stellt Erich Haider fest.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40001