Gunzer: Neues EU-Förderprogramm für Kärnten muss verbessert werden

Martinz hat auf die Wirtschaft vergessen

Klagenfurt (OTS) - "Das von LR Martinz ausverhandelte neue EU-Förderprogramm muss unbedingt nachgebessert werden", forderte heute der Vizepräsident der Wirtschaftskammer, LAbg. Albert Gunzer. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Österreich wesentlich mehr in die Europäische Union einbezahlt und in Zukunft weniger zurückbekommt. Dass die Kärntner Wirtschaft ab 2007 um 8 Millionen Euro weniger an Förderungen erhält, ist für Gunzer ein Skandal, "denn gerade die klein und mittelständische Wirtschaft ist der Job-Motor wie auch von allen immer wieder betont wird." Dass gerade diese Leistungsträger in Zukunft benachteiligt werden, ist für Gunzer völlig unverständlich.

"Dass die eingesparten Gelder den neuen EU-Mitgliedsländern zugute kommen, ist für alle klein- und mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer in Kärnten ein Schlag ins Gesicht", so Gunzer, der den zuständigen Landesrat Martinz auffordert, sich in Brüssel vehement dafür einzusetzen, dass unsere Wirtschaft in Kärnten mindestens die gleichen Beträge aus Brüssel bekommt wie jetzt. Ansonsten würden unsere Betriebe den Billiganbietern aus den anderen EU-Ländern nichts mehr entgegenzuhalten haben und wir würden mit unserem Geld die Konkurrenz fördern und selbst dabei auf der Strecke bleiben, schloss Gunzer.

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