Landsförderung für neu geschaffene Nachmittagsbetreuung

Mikl-Leitner: Was wir für unsere Kinder tun, tun wir für unsere Familien

St. Pölten (NÖI) - "Wir wissen, dass die Familie von heute vor anderen Fragen steht, als die Familie von früher. Eines der drängendsten Anliegen der jungen Familien ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Niederösterreich hat schon bisher das breiteste Kinderbetreuungsangebot aller Bundesländer. Das beginnt beim kostenlosen Kindergarten, geht über die verschiedensten Betreuungseinrichtungen, wie Horte, bis hin zu den Tagesmüttern", erklärt Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Unser Ziel, dass jeder, der einen Betreuungsplatz braucht diesen auch bekommt, wird daher bereits jetzt erreicht. Trotzdem arbeitet das Land ständig an Verbesserungen und zusätzlichen Kinderbetreuungsangeboten. So hat Niederösterreich bereits im Schuljahr 2004/2005 als erstes Bundesland die Initiative "Nachmittagsbetreuung an Volks- und Sonderschulen" gestartet. Im Zuge dieser Initiative wurde in den letzten beiden Schuljahren an 24 Volks- bzw. Sonderschulen eine Nachmittagsbetreuung eingerichtet, insgesamt werden derzeit rund 400 Kinder betreut.

Aufgrund dieses großen Erfolges wird dieses Modell für Niederösterreich ab dem Schuljahr 2006/2007 vom Bund übernommen und auf andere Bundesländer ausgeweitet. Ausgeweitet wurde das Modell dabei auch auf Hauptschulen.

Einzigartig ist, dass das Land Niederösterreich, dort wo eine Nachmittagsbetreuung neu geschaffen wird, diese mit bis zu 10.000 Euro pro Jahr fördert, wodurch diese Betreuungsform den Eltern kostengünstig angeboten werden kann (80 Euro pro Monat).

Zusätzlich zu dieser Förderung stellt das Land Niederösterreich zur Organisation und Koordination ein eigenes "Aktionsteam Nachmittagsbetreuung" zur Verfügung, das mit Rat und Tat bei der Umsetzung dieser Initiative behilflich ist. Das Aktionsteam ist unter der Hotline 02742/9005 - 1 - 9005 erreichbar und berät direkt vor Ort die Gemeinden, die eine derartige Einrichtung planen.

Für Mikl-Leitner sind durch diese neue Betreuungsform alle Betroffenen die Gewinner. Die Kinder, weil sie eine sinnvolle Lern-und Freizeitbegestaltung erhalten und das durch hochqualifiziertes, pädagogisches Personal. Die Eltern, weil sie eine kostengünstige und professionelle Betreuung für ihre Kinder bekommen. Darüber hinaus ist dies ein wichtiger Schritt zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Gemeinden, weil sie bis zu 10.000 Euro pro Jahr und öffentlichem Schulstandort für neu geschaffene Betreuungsplätze bekommen.

"Wir sind auf unser Modell der Nachmittagsbetreuung stolz, weil:
Was wir für unsere Kinder tun, tun wir für unsere Familien. Und: Was wir für unsere Familien tun, tun wir letztlich für uns alle", betont Mikl-Leitner.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0003