Matznetter: "ÖVP-Wirtschaftspolitik hauptverantwortlich für weitere Zunahme der Pleiten"

Wien (SK) - "Die ÖVP-Wirtschaftspolitik ist hauptverantwortlich für die weitere Zunahme der Pleiten", so SPÖ-Finanz- und Budgetsprecher Christoph Matznetter am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Besonders bedauerlich sei die heute vom Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) vorgelegte "traurige Pleitenrekordbilanz 2005", betonte Matznetter. So haben gegenüber dem Rekordpleitenjahr 2004 die Insolvenzen im Jahr 2005 noch einmal um 13,4 Prozent zugenommen. ****

Die Befürchtungen des KSV bei der Zwischenstatistik zum dritten Quartal "Die kleinen Betriebe sterben wie die Fliegen", habe leider ungebrochen für das ganze Jahr 2005 angehalten, zeigte Matznetter auf. "Nachdem Österreich mit diesem Rekord den negativen Spitzenplatz in der EU einnimmt, ist ersichtlich, dass die feindliche Wirtschaftspolitik der österreichischen Bundesregierung unter Wolfgang Schüssel, die sich vor allem gegen die Klein- und Mittelbetriebe in unserem Land richtet, dafür verantwortlich ist", unterstrich Matznetter. Die für die kleinen und mittleren Unternehmungen negativen Maßnahmen der Regierung Schüssel in den letzten fünf Jahren würden damit ihre unangenehme Wirkung voll entfalten, kritisierte Matznetter.

Matznetter erinnerte an die Abschaffung des Entgeltfortzahlungsfonds, die Abschaffung der letzten steuerlichen Investitionsbegünstigung für Unternehmen, die Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge für Angestellte und die sinkende Kaufkraft wegen stagnierender Realeinkommen, die ebenfalls den Kleinbetrieben schadet. (Schluss) sk

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