VP-Stiftner: Wien durch falsche SP-Energiepolitik von Russland-Gas abhängig

SP-geführte Wien Energie mit falscher Strategie Energieversorgung der WienerInnen

Wien (VP-Klub) - "Das Zeitalter von billigem Erdgas ist unwiderruflich zu Ende, wie der aktuelle Gas-Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zeigt", betont LAbg. Roman Stiftner, Umweltsprecher der ÖVP Wien. Daher müsse die Wiener Stadtregierung eine Alternativ-Energie-Offensive starten, die die einseitige Abhängigkeit der Wiener Energieversorgung vom Erdgas mindert. "Sonst wird die Versorgungssicherheit mit Heizenergie und elektrischem Strom, der in Wien vor allem durch Gasverbrennung erzeugt wird, nicht mehr gegeben sein", befürchtet Stiftner.

Der VP-Umweltsprecher fordert daher vor allem die zuständigen SP-Stadträte Sima und Faymann dazu auf, aus ihrer Verantwortlichkeit heraus die richtigen Vorgaben zu einer Neuorientierung der Wiener Energiepolitik zu geben. Das "Wald-Biomassekraftwerk" in Simmering bezeichnet der Gemeinderat als symbolisch richtigen Schritt, es hätte jedoch für die Energieversorgungssicherheit von Wien wegen seiner geringen Leistung von nur 62 Megawatt keine reale Bedeutung. Statt dessen fordert Stiftner den massiven Ausbau von alternativen Energieträgern, wie Biomasse und Solarenergie, sowie die verstärkte Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen.

Zusätzlich zu alternativen Energieträgern muss das politische Augenmerk dem nachhaltigen Energiesparen gewidmet werden. "Es ist unverständlich, warum die Stadt Wien nicht die zügige Sanierung von Althäusern durch Wärmedämmung stärker fördert", meint Stiftner. Das wäre aktive und intelligente Umweltpolitik, die aber leider in Wien fehle. "Es liegt daher die Vermutung nahe, dass der SP-Stadtregierung eine nachhaltige Umweltpolitik kein ehrliches Anliegen ist, wenn damit nicht gleichzeitig eine höhere mediale Präsenz erzielt werden kann", so der VP-Umweltsprecher.

Schlussendlich werde die einseitige Bindung an Erdgas früher oder später zu einer gravierenden Erhöhung des Energiepreisniveaus führen. "Dadurch erhält die Frage der Energieversorgung neben der ökologischen auch eine wesentliche soziale Komponente. Die absehbar steigenden Gaspreise und der höhere Energieverbrauch in Althäusern durch das Fehlen von modernen Wärmeisolierungen belastet nämlich die ärmeren und sozial bedürftigen Wienerinnen und Wiener am stärksten", so Stiftner abschließend.

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