Moser: 10.000 neue Arbeitsplätze durch Energieoffensive möglich

Schüssels neoliberale Schmalspurökonomie gescheitert

Wien (SK) - In einer millionenteuren Werbekampagne versucht Bundeskanzler Schüssel den Österreichern wieder einmal einzureden, dass Österreich floriert. SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser empfiehlt dem Bundeskanzler seine rosarote Brille abzunehmen: "dann wird er sehen, dass wir in Österreich die höchste Arbeitslosigkeit in der zweiten Republik haben, dass wir eine der höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen in Europa haben und bei den Insolvenzen Europameister sind." Moser weiter: "Diese Negativrekorde sind das Ergebnis von sieben Wirtschaftsbelebungskonzepten der Regierung Schüssel. Es stellt sich die Frage, wer von diesen Konzepten profitiert: Es sind einige wenige Manager mit Traumgagen, multinationale Konzerne und Spekulanten. Die Verlierer sind die Masse der ÖsterreicherInnen, die immer weniger Geld im Geldbörsel haben, um ihren Arbeitsplatz zittern oder die 350.000, die jetzt schon stempeln gehen." ****

Während im Jahr 2000 fünf Arbeitslose auf eine offene Stelle gekommen sind, kommen heute 17 Arbeitslose auf eine offene Stelle. "Das veranschaulicht, dass Schüssels neoliberale Schmalspurökonomie am Ende ist", sagte Moser am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Wirtschaftssprecher Moser kündigt für den Fall einer SPÖ-Regierung drei Schwerpunkte zur Belebung der Wirtschaft im Energiebereich an:
"Damit schaffen wir neue Arbeitsplätze, senken die Energie-Importabhängigkeit und stärken den Wirtschaftsstandort Österreich."
Die Maßnahmen:
* Bau von zehn Kraftwerken, um den zusätzlichen Strombedarf von 6.000 Megawatt im Jahr 2015 abdecken zu können.
* Austausch von 600.000 alten Ölkesseln. Durch neue Ölkessel wird der Wirkungsgrad um 40 Prozent erhöht. Der Austausch finanziert sich in nur drei Jahren. Forcieren und Fördern der thermischen Gebäudesanierung um die Energieimporte zu senken.
* Schließen der 380 KV-Ringleitung.

Allein durch diese Maßnahmen im Energiebereich "können mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein Fünftel der Investitionen finanziert sich durch die gesunkene Arbeitslosigkeit von alleine und die Abhängigkeit Österreichs von Energieimporten nimmt ab", so Moser abschließend. (Schluss) wf

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