Fischer in Slowenenfrage völlig unsensibel

Klement fordert Fischer auf, Minderheitenfeststellung zu unterstützen

Klagenfurt (OTS) - "Daß Fischer seine Neujahrsansprache dazu verwende, einseitig für die Kärntner Slowenen Stellung zu beziehen, zeige, daß er in dieser Frage völlig unsensibel sei", sagte der gf. FPÖ-Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten, Dipl.-Ing. Karlheinz Klement.

"Wenn Fischer mit offenen Augen und Ohren in Kärnten unterwegs wäre, würde er mitbekommen, daß die maßlosen und unverschämten Forderungen der Berufsslowenen bei der deutschsprachigen Mehrheitsbevölkerung nicht mehr verstanden werden und den politischen Frieden in Kärnten gefährden. Fischer solle seine Scheuklappen ablegen und zur Kenntnis nehmen daß die slowenische Minderheit in Kärnten auch im internationalen Vergleich großzügigste Rechte und Förderungen genieße", schlägt Klement vor.

"Der Ausgangspunkt für das VfGH-Erkenntnis - bewußtes zu schnell Fahren durch eine Ortschaft - ist eine Verhöhnung für jeden Österreicher mit einem Mindestmaß an Rechtsempfinden. Hier hätte Fischer klärende Worte sprechen können. Mit seinem diesbezüglichen Schweigen reihe sich Fischer jedoch nahtlos in die Denkweise seiner roten Parteigenossen ein, die Opfer und Täter bewußt verwechseln", so Klement weiter.

"Anstatt Öl ins Feuer zu gießen, solle Fischer die Forderung der FPÖ nach einer Minderheitenfeststellung unterstützen. Damit könne aufgrund klarer Fakten eruiert werden, wie es um die Stärke der slowenischen Volksgruppe bestellt sei", schließt Klement in einer Aussendung.

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