Park-and-ride-Netz in Niederösterreich wird immer dichter

LH Pröll: Heuer zehn neue Anlagen mit 2.000 Stellplätzen

St. Pölten (NLK) - Neben dem Ausbau der hochrangigen Verkehrsinfrastruktur ist es auch notwendig, den Umstieg von der Straße auf die Schiene so bequem wie möglich zu gestalten. Dass die Attraktivierung des öffentlichen Nahverkehrs in Niederösterreich kein leeres Schlagwort ist, zeigt die Park-and-ride-Offensive des Landes. "Im Jahr 2005 wurden in Niederösterreich neun neue Park-and-ride-Anlagen mit einer Gesamtinvestition von 6,7 Millionen Euro errichtet und damit 1.050 weitere Pkw-Stellplätze und 1.100 Zweiradplätze geschaffen. Dazu zählen die Anlagen in Baden, Pöchlarn, Neunkirchen, Eichgraben, Loosdorf, Ladendorf, Obersdorf-Pillichsdorf, Sitzenberg-Reidling und Krems. Damit haben wir derzeit rund 30.000 Pkw-Stellplätze im Land, die den Pendlern den Weg zur und von der Arbeit erleichtern sollen", zieht Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Bilanz.

"So erfreulich die bisherige Zwischenbilanz ist, so ist sie doch kein Ruhepolster. Daher setzen wir unsere Park-and-ride-Offensive gezielt fort, und zwar dort, wo Bedarf besteht und wo es Sinn macht", so Pröll. So sind 2006 weitere zehn Anlagen geplant, wie etwa das Parkdeck in Mödling (Baubeginn im Frühjahr, 630 Pkw-Plätze), das Parkdeck in Amstetten (Baubeginn im Sommer, 660 Pkw-Plätze) sowie Anlagen im Zusammenhang mit dem S 2-Ausbau Wien - Wolkersdorf -Mistelbach - Laa. Insgesamt bringen die zehn neuen Anlagen rund 2.000 Pkw Stellplätze.

"Jeder neue Park-and-ride-Platz hat einen mehrfachen Nutzen: Zum einen machen wir die ‚Öffis’ attraktiver und leisten damit einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt, zum anderen können wir damit auch die Verkehrssicherheit insgesamt erhöhen", so Pröll.

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