Agrargipfel mit Mariann Fischer Boel, Josef Pröll, Rudolf Schwarzböck und Franz Fischler als Auftakt der Wintertagung 2006

13. Februar im Auditorium Maximum der Wirtschaftsuniversität Wien, Augasse 2-6, 1090 Wien

Wien (OTS) - "Neben zahlreichen renommierten Experten aus den Bereichen Wissenschaft und Wirtschaft zeichnet EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel als Hauptreferentin neben Landwirtschaftsminister Josef Pröll und Präsident Rudolf Schwarzböck, Präsident Franz Fischler und Prof. Folkhard Isermayr den Eröffnungstag der internationalen Veranstaltung Wintertagung 2006 an der Wirtschaftsuniversität Wien aus. Der Eröffnungstag bietet somit einen hochkarätig besetzten Agrargipfel für die Diskussion der aktuellen Lage der europäischen Landwirtschaft in Zeiten der Globalisierung und den daraus resultierenden Herausforderungen und Strategien für die europäischen und österreichischen Bauern", betont Landesrat Dipl.-Ing. Josef Plank als geschäftsführender Präsident des Ökosozialen Forums Österreich und als Vorsitzender der Wintertagung.

Im Halbjahr der österreichischen EU-Präsidentschaft bietet die Wintertagung als mit Abstand kompetentestes Informations- und Diskussionsforum der österreichischen Agrarszene wiederum die Möglichkeit zur Reflexion brisanter Themen wie Globalisierung und Perspektiven für europäische Bauern, die Zukunft der Landwirtschaft im globalen Wettbewerb, der Bauer als Unternehmer in einer globalen Agrarwirtschaft sowie die Situation der europäischen Landwirtschaft im Vergleich mit anderen Weltregionen.

Der Tag der Agrarpolitik steht also ganz im Zeichen der Globalisierung und des internationalen Agrarhandels. Der erste Ackerbautag findet ebenfalls am 13. Februar 2006 an der WU Wien statt und wird eine Vertiefung der Diskussion auf dem Gebiet der Ländlichen Entwicklung und der laufenden WTO-Runde bieten. Ab 2007 wird das neue Programm zur Förderung der Entwicklung des Ländlichen Raumes ein wichtiges Instrument neben der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik und damit eine wesentliche Grundlage für die agrarwirtschaftliche Entwicklung aller 25 Mitgliedstaaten innerhalb der EU darstellen. Gerade für Österreich und in Zeiten der Globalisierung scheint es im europäischen und globalen Zusammenhang wichtig, politische Strategien und Maßnahmen zur Sicherung der unternehmerischen, ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen an die Landwirtschaft im Sinne des europäischen Agrarmodells mit der umfassenden Multifunktionalität zu gewährleisten und diesen Ansatz in der laufenden WTO-Verhandlungsrunde weiterhin vehement zu vertreten.

Das komplette Programm zur Wintertagung 2006 ist auf der Website des Ökosozialen Forums Österreich www.oesfo.at in der Rubrik Veranstaltungen/Wintertagung abrufbar.

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