Schaunig: Arbeitsplätze müssen endlich politische Priorität erhalten

Kärntner SP-Chefin fordert gemeinsamen Einsatz für Beschäftigung

Klagenfurt (SP-KTN) - Angesichts der dramatischen Zahlen am Arbeitsmarkt fordert die Kärntner SP-Chefin, Gaby Schaunig, "gemeinsamen Einsatz für Beschäftigung". Ausreden dürften nicht länger gelten gelassen werden, so Schaunig. "Wenn es darum geht Rahmenbedingungen für die Schaffung und die Erhaltung von Arbeitsplätzen zu gestalten, dann muss endlich damit begonnen werden über Parteigrenzen und über politische Eitelkeiten hinwegzusehen", sagte Schaunig. "Ich frage mich, wie sich die schwarz-blau-orange Bundesregierung mit vielen Nebenschauplätzen beschäftigen kann, wenn die Arbeitslosigkeit einen Rekord nach dem anderen bricht."

Kritisch äußerte sich Schaunig in diesem Zusammenhang auch zum Dienstleistungsscheck. "In Kärnten laufen wir beispielsweise bei der Betreuung älterer Menschen Gefahr, dass mit Hilfe des Dienstleistungsschecks ordentliche Beschäftigungsverhältnisse abnehmen werden", so die Kärntner Sozialreferentin. Sie bekräftigte die Kritik der SPÖ an der konkreten Realisierung des Dienstleistungsschecks, "es ist wie fast immer bei Schwarz-Blau-Orange, denn aus einer an sich guten Idee wird wieder ein Murks".

Schon im Frühjahr hat die SPÖ der Regierung die Zusammenarbeit angeboten, um auf der Basis des von der SPÖ entwickelten Österreich-Vertrags für Wachstum und Beschäftigung die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. "Es ist für mich unverständlich, dass Bundeskanzler Schüssel dieses Angebot angesichts der aktuellen Zahlen ausschlägt", schloss Schaunig.

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