Kelag: 270 Millionen Euro für Energie-Infrastruktur

Wien (OTS) - Trotz der Rekordschneefälle in den vergangenen Tagen hat die Stromversorgung in Kärnten immer nahezu ohne Ausfälle funktioniert. Es gab nur vereinzelt kleinräumige Unterbrechungen der Stromversorgung, die von den Monteuren der KELAG Netz GmbH rasch behoben werden konnten. Kelag-Vorstand Hermann Egger: "Wir haben unsere Netze so gebaut, dass sie auch sehr großen Belastungen standhalten können. Sie funktionieren auch bei widrigen Witterungsverhältnissen und sehr großem Bedarf unserer Kunden", sagt Hermann Egger, Vorstand der Kelag. "Und für den Fall von Störungen verfügen wir über eine effiziente Organisation. Jene Mannschaften, die die Stromnetze ausbauen und instand halten, beheben auch die Störungen." Ausgelöst werden Störungen meistens durch Nassschneefall, Sturm und Gewitter sowie Schlägerungs- und Grabungsarbeiten.

Um die Sicherheit der Energieversorgung auch in Zukunft zu gewährleisten, wird der Kelag-Konzern heuer und im nächsten Jahr insgesamt 270 Millionen Euro investieren. "Etwa 180 Millionen Euro sind für Kraftwerke, Netzprojekte sowie Instandhaltungen des laufenden Betriebes geplant. Größtes Einzelvorhaben ist das Projekt Pumpspeicherkraftwerk Feldsee", sagt Egger. "Weitere mehr als 90 Millionen Euro wird unser Tochterunternehmen Wärmebetriebe Gesellschaft mbH gemeinsam mit Partner in die Wärmeerzeugung aus erneuerbarer Energie investieren."

In Unabhängigkeit investieren

Die vorübergehend deutlich geringeren Erdgaslieferungen aus Russland haben die Abhängigkeit Österreich von Energieimporten sehr deutlich gezeigt, betont Egger. "Kärnten wird zwar auf Erdgas und Erdölprodukte in Zukunft nicht verzichten können, wir müssen aber verstärkt in die Nutzung erneuerbarer, heimischer Energieträger investieren. Dazu gehört die Nutzung der Wasserkraft genauso wie der Einsatz von Biomasse und Biogas zur Wärme- und Stromerzeugung." Die Kelag und ihr Tochterunternehmen Wärmebetriebe Gesellschaft mbH sind schon heute in diesen Bereichen führend tätig und werden die Aktivitäten deutlich ausweiten. "Wir nehmen damit unsere Verantwortung gegenüber den Kunden wahr und tragen zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kärnten bei. Mit den von uns heuer und im nächsten Jahr geplanten Investitionen steigern wir die Wertschöpfung im eigenen Land und sichern und schaffen qualifizierte Arbeitsplätze, betont Egger."

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