Gusenbauer zu Energie-Diskussion: Renaissance der Energiepolitik darf nicht Renaissance der Atompolitik sein

Wasserkraft statt Atomenergie

Wien (SK) - SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer erklärte zur Diskussion um die Energieversorgung, dass Energiesparen Priorität haben müsse, die Vielfalt des Energieangebots ausgebaut und gesichert werden solle, die Energiepreise leistbar sein müssen, und er warnt vor einer Rückwendung Europas zur Atomenergie. "Wenn Wirtschaftsminister Bartenstein von einer Renaissance der Energiepolitik spricht, so darf damit nicht die Renaissance der Atomenergie gemeint sein", betonte Gusenbauer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die nicht-konsumierte Energie ist zweifellos die beste und sicherste", betonte Gusenbauer die Bedeutung des Energiesparens, "da ist man in letzter Zeit etwas nachlässig gewesen". So sei etwa die thermische Sanierung von Gebäuden nicht nur aus energiepolitischen Gründen zu forcieren, sondern habe auch eine äußerst positive arbeitsmarktpolitische Komponente.

"Wichtig ist, dass wir eine Vielfalt des Energieangebots haben und daher nicht von einer einzigen Energiequelle oder einem Hersteller abhängig sind", betonte Gusenbauer weiter. Hier ist den erneuerbaren Energiequellen der Vorzug einzuräumen, also beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplungen, Sonnenenergie, Windenergie. Diese Energie sei "zu leistbaren Preisen" an die Konsumenten abzugeben.

Generell sieht Gusenbauer eine stärkere Hinwendung Europas zur Atomenergie, die nicht im Interesse Österreichs sein kann. "Bei uns muss es jedenfalls heißen: Wasserkraft statt Atomkraft", so Gusenbauer abschließend. (Schluss) up

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