Kräuter zu Eurofighter: "Internationale Bewegung zum Ausstieg nutzen"

Wien (SK) - "Die Kosten sind für die österreichischen Steuerzahler im Vergleich zu dem, was geboten wird, vollkommen unzumutbar", hielt SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter am Dienstag gegen über dem SPÖ-Pressedienst einmal mehr in Sachen Eurofighter fest. Kräuter verwies auf den deutschen SPD-Verteidigungsexperten Hans-Peter Bartels, der jüngst die letzte Tranche des Eurofighters mit 68 Flugzeugen für etwa 2,5 Milliarden Euro in Frage gestellt hatte und angeregt hat, sich mit den Partnern Großbritannien, Spanien und Italien auf einen gemeinsamen Rückzug zu einigen. "Auch Österreich sollte diese internationale Bewegung zum Ausstieg aus dem Vertrag nutzen", so Kräuter, der die Bundesregierung aufforderte, endlich tätig zu werden.****

Kräuter forderte einmal mehr, möglichst rasch aus dem Vertrag auszusteigen, da neben den exorbitant hohen Kosten und der veränderten Sicherheitslage in Europa die Eurofighter für die Luftraumüberwachung nur eingeschränkt tauglich seien. Kräuter bezieht sich dabei auf eine dezidierte Feststellung des Rechnungshofes. "Die Empfehlungen des Rechnungshofes müssen endlich berücksichtigt werden", schloss Kräuter.(Schluss) sk

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