SP-Haider: OÖ-Beschäftigungspaket muss absoluten Vorrang haben!

Neue alarmierende Arbeitslosenzahlen für Oberösterreich

Linz (OTS) - Ihrer "sozialen Verantwortung für Österreich" hat sich die ÖVP in den letzten Tagen immer wieder gerühmt. "Was von diesem Eigenlob zu halten ist, zeigen die heute veröffentlichten und auch für Oberösterreich alarmierenden Arbeitslosenzahlen!", zeigt SPÖ-Lasndesparteivor-sitzender LH-Stv. Erich Haider auf. "Wir müssen unverzüglich in in Bildung, Forschung und Infrastruktur investieren. Nur so können neue Jobs geschaffen werden In Oberösterreich muss das Konjunktur- und Beschäftigungspaket, das Bedingung für die SP-Zustimmung zum Landesbudget war, absoluten Vorrang haben und ohne Abstriche raschest umgesetzt werden!".

Der Dezember hat Österreich wie erwartet, einen neuen traurigen Arbeitslosenrekord beschert. Mit 307.282 Jobsuchenden erreichte die offizielle Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich den höchsten Dezember-Wert der Zweiten Republik. Rechnet man die 43.604 in Schulung befindlichen Personen dazu, waren im Dezember 350.886 Österreicher ohne Job, um 11.303 Betroffene mehr als vor einem Jahr. Während in Salzburg die Zahl der Arbeitslosen um 4,1 % gesunken ist, war der Anstieg in Oberösterreich mit 3,5 % deutlich höher als im Bundesschnitt. Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren Frauen deutlich stärker betroffen als Männer.
Für Jänner wird ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit auf rund 400.000 befürchtet.
"Wir müssen gegensteuern und die Regierung gemeinsam aus ihrer Lethargie reißen!", so Haider. 7 von 10 Österreichern halten es nach einer neuen Umfrage auch für möglich, durch politische Maßnahmen die Arbeitslosigkeit zu senken. Haider: "Sie meinen damit sicher nicht das Schönreden und Frisieren von Statistiken, wie die ÖVP das verinnerlicht hat. Auch WIFO-Chef Aiginger hat gestern bestätigt, dass der Regierung die Hände nicht gebunden wären und dass mindestens 50 Prozent der Arbeitslosigkeit hausgemacht seien.
"Die Bevölkerung hat genug von dieser Beschwichtigungs- und Verdrängungstour. Stattdessen sind Lösungen gefragt!", stellt Haider fest.

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