VP-Walter: Besorgniserregende Entwicklung am Wiener Arbeitmarkt

SPÖ Wien muss "Hü&Hott-Politik" der letzten Wochen beenden

Wien (OTS) - "Der überdurchschnittliche Anstieg der Arbeitslosigkeit ist ein Alarmsignal für den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Wien. Ich sehe in der hohen Arbeitslosigkeit weniger ein saisonbedingtes als viel mehr ein strukturelles Problem. Wien unternimmt zu wenig, um die Vorraussetzungen für Arbeitsplätze zu schaffen", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien LAbg. Norbert Walter zu den heute veröffentlichen Arbeitsmarktzahlen.

Während sich die Zunahme der Arbeitslosen Österreichweit in den vergangenen Monaten abschwächte, zeigt sich in Wien leider ein gegenläufiger Trend. So verzeichnete Wien in absoluten Zahlen den stärksten Anstieg unter allen Bundesländern, mehr als ein Drittel der "neuen" Arbeitslosen kamen im Dezember aus der Bundeshauptstadt.

Norbert Walter: "Die SPÖ Stadtregierung ist jetzt dringend aufgerufen, ihre "Hü&Hott-Politik" der letzten Wochen zu beenden. Bürgermeister Häupl war zuletzt nur mehr damit beschäftigt, die Projekt und Pläne seiner StadträtInnen schön zu reden bzw. abzuwürgen. In der Zwischenzeit wirbt etwa Niederösterreich mit großem Engagement für den neuen Standort der Zeilinger-Universität, werden die Metropolen in den Erweiterungsländern rund um Wien attraktiver gemacht. Wo sind die Beschäftigungs- und Stärkefelder, in denen die WienerInnen in Zukunft Arbeit finden werden, was wird punkto Aus- und Weiterbildung mit konkreter Berufsorientierung seitens der Stadtregierung unternommen und wie wird die besonders gefährdete Gruppe der MigrantInnen gefördert? Darauf hatte und hat die SPÖ Wien keine Antworten."

"Ich hoffe, dass die SPÖ Stadtregierung nicht wieder nur die Verantwortung auf den Bund abschiebt, sondern eigene Initiativen setzt und Reformschritte für Wien einleitet. Unsere Ideen und Vorschläge liegen auf dem Tisch, greifen sie zu", so Walter abschließend. (Schluss)

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