HC Strache: FPÖ wird 2006 europakritische und soziale Komponente weiter verstärken

Volksbegehren ist Plebiszit gegen den Kanzler - Schüssel hat soziale Eiszeit über Österreich gebracht

Wien (OTS) - Der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache kündigte heute an, daß die FPÖ 2006 ihre europakritische Komponente weiter verstärken werde. "Wir haben hier von Anfang an Kurs gehalten."

Die FPÖ sei den Österreichern verpflichtet und nicht irgendwelchen pseudovisionären Vorstellungen von einem imaginären Gesamteuropa, betonte Strache. Es gehe nicht um undifferenzierte Huldigungen, sondern um eine differenzierte Auseinandersetzung in der Sache. Deutliches Zeichen dafür sei das freiheitliche Volksbegehren "Österreich bleib frei", mit dem man der Bevölkerung Gelegenheit gebe, ein starkes Signal für unser Heimatland und gegen den Brüsseler Zentralismus zu setzen. "Wir zeigen damit, daß man auch den aufrechten Gang wählen kann und nicht wie Schüssel und die Regierung, aber auch die SPÖ und die Grünen auf den Knien nach Brüssel zu rutschen braucht", sagte Strache. "Für die Neutralität, gegen den Türkei-Beitritt, gegen die EU-Verfassung und gegen jeden Euro mehr an Beitragszahlungen- das ist die Linie der Freiheitlichen, und das ist auch die Überzeugung der Mehrheit der Österreicher."

Mit dem Volksbegehren, für das heute die letzten formalen Akte erfüllt worden seien, werde die FPÖ auch Bundeskanzler Schüssel sein Brüsseler Süppchen versalzen, führte Strache weiter aus. "Schüssel soll nicht glauben, daß er sich auf ein halbes Jahr voller Huldigungen und devoten Hochämtern freuen kann. Denn das Volksbegehren ist auch ein Plebiszit gegen ihn. Jeder, der es unterschreibt, unterschreibt damit auch gegen Schüssel und den von ihm rasant betriebenen Ausverkauf Österreichs."

Weiters kündigte Strache an, daß die FPÖ 2006 auch ihr Profil als soziale Heimatpartei weiter schärfen und vertiefen werde. "SPÖ und ÖVP haben im sozialen Bereich völlig versagt", erklärte der FPÖ-Chef. "Das soziale Klima in Österreich ist geprägt von klirrender Kälte. Unser Land ist gepeinigt von Rekordarbeitslosigkeit, neuer Armut und einem immer schlimmeren Auseinanderdriften von Arm und Reich. Penetrante Vergleiche mit Ländern, wo es noch schlechter ist, nutzen niemandem. Schüssel hat eine soziale Eiszeit über dieses Land gebracht, und alle anderen Parteien mit Ausnahme der FPÖ haben ihm dabei tatkräftig assistiert."

Es sei nicht zu erwarten, daß Schüssel, Gusenbauer, Van der Bellen und all die anderen Vertreter des schwarzrotgrünorangen Einheitsbreis ausgerechnet in der Silvesternacht von einer Erleuchtung heimgesucht würden, meinte Strache. "Ganz im Gegenteil werden sie die Sektkorken knallen lassen und auf den EU-Vorsitz anstoßen, in Vorfreude auf die Zelebrierung ihrer Pseudowichtigkeit. Alle Ankündigungen inhaltlicher Art gehen dabei über den Charakter von Neujahrsvorsätzen, die schon wenige Stunden später vergessen sind, nicht hinaus. Leider kann man sich auch hier auf das Gesetz der Serie verlassen Sie werden den Kongreß tanzen lassen, während die Bevölkerung die Suppe auslöffeln muß."

Für die FPÖ gebe es somit ein großes weites Tätigkeitsfeld. "Wir sind die einzigen, die die elementaren Interessen Österreichs glaubwürdig vertreten", betonte Strache. "Das wird auch 2006 so sein. Uns verstellen die EU-Sterne nicht den Blick auf Österreich und seine Menschen." Unserem Österreich wünscht Strache im 51. Jahr nach dem Staatsvertrag eine Zukunft in Freiheit und Selbstbestimmung und den politischen Vertretern den Mut zum aufrechten Gang und die Abkehr von den untauglichen Versuchen, Durchsetzungsschwäche und Inkonsequenz als visionäre Tugenden zu verklären. Deshalb stelle die FPÖ 2006 bewußt unter das Motto "Österreich bleib frei".

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