ÖAMTC: Verkehrs-Chaos durch Schneeverwehungen in Ostösterreich

Dutzende Autos blieben stecken - Kettenpflicht bei Einreise nach Ungarn

Wien (OTS) - Anhaltender Schneefall und heftige Sturmböen haben Freitagvormittag in Niederösterreich und dem Burgenland zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen geführt. "Hauptproblem waren Schneeverwehungen", berichtet Bernhard König aus der ÖAMTC-Informationszentrale. Besonders stark betroffen waren die Bezirke Mistelbach, Gänserndorf, Bruck/Leitha, Neusiedl/See, Eisenstadt, Mattersburg, Wiener Neustadt und Baden. Zahlreiche Straßen waren laut ÖAMTC vorübergehend gesperrt.

Im Weinviertel mussten alleine auf der Verbindung Bockfließ -Deutsch-Wagram (L 13) rund zwanzig Pkw von Straßenmeisterei und Feuerwehr geborgen werden. "Die Fahrbahn war teilweise bis zu einem Meter hoch mit Schnee verweht", so König. Nicht passierbar war auch die B 60 (Leitha Strasse) im Raum Ebreichsdorf-Ebenfurth. Hier hatte sich auf schneeglatter Fahrbahn eine Frontalkollision ereignet. Dabei wurden fünf Menschen verletzt, zwei ÖAMTC-Notarzthubschrauber standen im Einsatz.

Nicht befahrbar war nach Angaben des Clubs auch die Zufahrt zum kleinen Grenzübergang Kittsee (L 208). Auf der Ausweich-Möglichkeit, dem großen Grenzübergang auf der B 50 (Burgenland Strasse), meldete der Club ab Gattersdorf Behinderungen. Bei der Einreise nach Ungarn beim Autobahn-Grenzübergang Nickelsdorf und bei der Grenze Pamhagen im Seewinkel benötigten alle Fahrzeuge Schneeketten. "Wer keine Ketten montiert hatte, musste umkehren", schildert ÖAMTC-Verkehrsexperte König.

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