Grillitsch: Bauernbund als einziger Garant für ländlichen Raum und seine Bewohner

2006 wird entscheidendes Jahr für Zukunft des ländlichen Raums

Wien, 30. Dezember 2005 (ÖVP-PK) "Das Jahr 2006 wird für den ländlichen Raum in Österreich ein ganz entscheidendes. Unter anderem bei der Nationalratswahl im Herbst wird es darum gehen, diesen ländlichen Raum abzusichern und der Bevölkerung weiterhin eine lebenswerte Umgebung zu bieten. Klar ist, dass der einzige Garant dafür der Bauernbund und mit ihm die ÖVP ist." Das sagte Bauernbundpräsident Abg.z.NR Fritz Grillitsch in einer Vorausschau auf das neue Jahr. ****

Dieses Bekenntnis der ÖVP zum ländlichen Raum zeige sich auch im Ergebnis der EU-Budgetverhandlungen: "Während es der vereinigten Linken Europas mit Blair und Gusenbauer an der Spitze darum
gegangen ist, einzig auf Kosten der Bevölkerung im ländlichen Raum zu sparen, hat Bundeskanzler Wolfgang Schüssel dafür gesorgt, dass eben diese Bevölkerung auch nach 2006 noch eine Zukunft hat. Daher wird es ganz entscheidend sein, dass Wolfgang Schüssel auch in Zukunft die Nummer Eins ist, damit wir dieses Ergebnis für den ländlichen Raum in Österreich auch entsprechend zukunftsorientiert umsetzen können." Grillitsch betonte, dass der Bauernbund genau diesen Unterschied zwischen ÖVP und SPÖ im Vorfeld der Nationalratswahl thematisieren und der Bevölkerung darlegen werde:
"Denn wir dürfen die SPÖ nicht auf den ländlichen Raum loslassen."

Das agrarpolitische Jahr beginnt heuer im Jänner mit der Landwirtschaftskammerwahl in der Steiermark. "Ich bin absolut zuversichtlich, dass es dort gelingt, die Position des Bauernbundes abzusichern und auszubauen", sagte Grillitsch. Weitere Landwirtschaftskammerwahlen folgen in Vorarlberg und Kärnten.

"Das strategische Ziel des Bauernbundes bleibt auch im neuen Jahr der Erhalt eines wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wirtschaftsstandortes Ländlicher Raum", so der Bauernbundpräsident:
"Dafür muss die notwendige Infrastruktur geschaffen oder abgesichert werden. Dazu zählen aber nicht nur ein funktionierendes Straßenverkehrsnetz oder der öffentliche Nahverkehr. Immer mehr Bedeutung kommt dabei den Informationstechnologien, im speziellen dem Breitbandinternet, zu. Damit bekommt der ländliche Raum die Welt ins Dorf." Beispiele dafür gibt es bereits: Waren im Jahr 2000 erst rund 2000 Nutzer im Internet-Servicepool der AMA, so sind es heute bereits über 50.000. Aber auch bei Wirtschaftsansiedlungen und zur Standortsicherung im ländlichen Raum dient das Breitbandinternet, wie sich etwa an den Firmen IBS und KLH in der Obersteiermark zeigt.

Der Bauernbund bekennt sich gerade in einer Zeit, in der es vielfältige Nutzungsansprüche an Grund und Boden gibt, auch klar zum Eigentum als entscheidende Produktionsgrundlage. "Auch das unterscheidet uns von den Sozialisten, die mit ihrem so genannten Wirtschaftskonzept nichts anderes planen, als einen Anschlag auf genau dieses Eigentum - Stichworte Erbschaftssteuer oder Grundsteuer."

Eine der Bauernbund-Initiativen des kommenden Jahres betrifft die Lockerung der Gewerbeordnung. "Diese Gewerbeordnung ist kein festgeschriebenes Kirchenrecht und gehört überarbeitet. Derzeit ist es etwa so, dass landwirtschaftliche Maschinen nicht über Bezirksgrenzen hinaus vermietet werden dürfen. Das ist nicht das, was wir uns unter zukunftsorientierten Regelungen vorstellen",
sagte Grillitsch. Weiters strebt er eine EU-weite Harmonisierung
der Betriebsmittel an, um Wettbewerbsnachteile für die österreichischen Bäuerinnen und Bauern auszuräumen. "Das ist in einem gemeinsamen Binnenmarkt höchst an der Zeit."

"Ganz entscheidend für die Zukunft wird es aber sein, offensiv neue Märkte zu erschließen, wie das im Bereich der nachwachsenden Rohstoffe - Stichworte Ökostrom, Biotreibstoff, Wärme aus Biomasse - bereits heute passiert. "Speziell in diesem Bereich liegt großes Potenzial und wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir schaffen Arbeit und wir schützen die Umwelt", so der Bauernbundpräsident.

Das Ziel, zukunftsfähige Konzepte für den ländlichen Raum zu erarbeiten, verfolgt der Bauernbund auch mit seiner unabhängigen Plattform "Forum Land". "Es geht uns darum, aufzuzeigen, dass der ländliche Raum nicht nur ein wettbewerbsfähiger Wirtschafts- und Arbeitsstandort, sondern vor allem auch ein Raum mit höchster Lebensqualität und ein Sehnsuchtsraum für die Menschen ist", sagte Grillitsch, der Obmann von "Forum Land". "Der Bauernbund wird mit Forum Land immer mehr zu einer umfassenden Interessenplattform für die Menschen im ländlichen Raum. Daher werden wir 2006 in den Bundesländern unter dem Motto 'Unser Land. Unsere Zukunft' Roadshows abhalten. Dort werden wir die Arbeitsschwerpunkte von Forum Land präsentieren. Es wird aber auch darum gehen, wie gute Ideen für den ländlichen Raum konkret umgesetzt werden können. Dazu kommen auch noch kulturelle Initiativen von Forum Land", sagte Grillitsch.

Und abschließend: "Der Bauernbund und die ÖVP werden auch in Zukunft klar die Nummer Eins im ländlichen Raum sein, weil wir Politik nicht mit strukturkonservativen Konzepten aus der Vergangenheit betreiben, sondern mit modernen, intelligenten Lösungsansätzen für die Menschen arbeiten und damit die Zukunft sichern. Wir wollen auch in Zukunft einen liebens- und lebenswerten ländlichen Raum und keine von Gusenbauer geprägten roten Indianerreservate."

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