Darabos zu Haider: BZÖ-Chef hat jeglichen Realitätssinn verloren - BZÖ ist und bleibt politisch marginalisiert

Wien (SK) - "Der Glaube von BZÖ-Chef Haider 'Zehn plus' bei der kommenden Nationalratswahl zu erreichen, zeigt einmal mehr, dass er jeglichen Realitätssinn verloren hat", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bezugnehmend auf eine APA-Interview von Haider. Das BZÖ sei politisch marginalisiert und werde es auch bleiben, so Darabos. Der Wählerzuspruch der Orangen liege derzeit zwischen ein und drei Prozent. ****

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer erinnerte daran, dass das BZÖ im Burgenland nicht einmal die Kandidatur geschafft habe, und dass es in Wien und Steiermark den Einzug in die Landtage deutlich verfehlt habe. Dies sei nicht zuletzt die Folge von zahllosen Versprechen Haiders, die er der Bevölkerung gemacht, aber nicht gehalten habe. "Jetzt ist das BZÖ nur noch ein Anhängsel der ÖVP, die eine Politik der sozialen Kälte vertritt. Die SPÖ steht dagegen für eine andere, sozialere Politik, darum wird der Zuspruch für die Sozialdemokratie auch immer stärker", so Darabos.

Zum Thema Europa unterstrich der SPÖ-Politiker, dass es nicht um einen Abbau von Europa, sondern um einen Umbau gehe. Es gehe darum, aus einem Europa der Konzerne ein sozialeres Europa zu machen; ein Europa mit mehr Bürgernähe, dass gegen die steigende Arbeitslosigkeit kämpft und die Sorgen der Menschen ernst nimmt, schloss Darabos. (Schluss) ns

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