Gorbach: FFG blickt auf erfolgreiches Jahr 2005 zurück

Mehr Geld für die innovative Wirtschaft

Wien (OTS) - Infrastrukturminister Vizekanzler Hubert Gorbach ist mit der Entwicklung der österreichischen Forschungslandschaft zufrieden. Die Bündelung der forschungsintensiven Bereiche, das erfolgreiche Geschäftsjahr der Forschungsförderungsgesellschaft und der stetige Anstieg der Forschungsquote geben Anlass zur Freude. Österreich hat sich eine gute Position im europäischen Wettbewerb erarbeitet.*****

Einen wesentlichen Beitrag für diese Entwicklung leiste die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG): Mit der Umsetzung des Unternehmenskonzeptes und der Erarbeitung eines Mehrjahresprogrammes blickt die FFG auf ein erfolg- und ereignisreiches erstes Geschäftsjahr zurück. Das Jahr 2005 wird mit einem Rekordergebnis beendet. Im Bereich Basisprogramme, wo unabhängig von Forschungsthema und Unternehmensart F&E Projekte substanzielle finanzielle Unterstützung erhalten, konnten heuer mehr Förderungen zuerkannt werden als in den Jahren zuvor. Etwas mehr als 265 Millionen Euro Gesamtförderung bedeuten eine Steigerung um 6,8 % gegenüber 2004. Besonders markant ist die Steigerung des Förderbarwertes - also jenes Betrages, der entsprechend der EU-Formel tatsächlich den Firmen als Förderung verbleibt. Mit knapp 145 Millionen Euro verzeichnet die FFG hier einen Anstieg um 13,9%. "Die aktuellen Zahlen sind ein Indikator für die Dynamik in der heimischen F&E Szene. Die Unternehmen setzen auf Innovation", sagt Gorbach.

Infrastrukturminister Gorbach strich vor allem die Innovationsleistung hervor: "Österreich hat sich beim European Innovation Scoreboard (EIS) der Europäischen Kommission, einem Vergleich der Innovationsleistung von weltweit 32 Ländern, gegenüber dem Vorjahr im Gesamtranking vom 15. auf den achten Platz verbessert. Im Vergleich der 25 EU-Mitgliedsstaaten hat sich Österreich vom 10. auf den 5 Platz verbessert und seit dem vergangenen Jahr Norwegen, Irland, Niederlande, Frankreich und Belgien überholt."

Zur erfreulichen Gesamtentwicklung trage auch die Forschungsmilliarde bei: Sie wurde im Juli vom Parlament beschlossen. Die ersten Tranchen für 2005 und 2006 in Höhe von insgesamt 50 Mio bzw. 75 Mio EURO wurden schon vergeben. "Für 2006 sind 48 der 75 Millionen für das Infrastrukturministerium für die genannten Programme reserviert. Wir sind insgesamt auf dem richtigen Weg. Der Forschungs- und Technologiestandort Österreich gewinnt von Jahr zu Jahr", so Gorbach.

"Im Gegensatz zur gesamteuropäischen Entwicklung können wir das Barcelona Ziel des 3% Anteils der Forschungsinvestitionen am Bruttoinlandsprodukt erreichen. Österreich liegt bei der F&E-Intensität auf dem hervorragenden 5. Platz innerhalb der EU 25", so der Infrastrukturminister. Die gesamtwirtschaftlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung erreichten in Österreich 2005 einen Höchststand von etwa 5,8 Mrd. EUR. Die F&E Quote, die 1999 noch bei knapp 1,9% lag, erreicht heuer 2,35%. Österreich liege gemessen an den Ausgaben für Forschung und Entwicklung damit bereits deutlich über dem EU-Durchschnitt und habe zum OECD-Schnitt aufgeschlossen. (Schluss)

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